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Inhalt der Ausgabe ZBW 8/9 2015

Forschungskultur in Baden-Württemberg

Die ZBW-Sommerausgabe rückt die Forschung in Baden-Württemberg und insbesondere die Wissenschaft und Forschung in der Zahnmedizin in den Blickpunkt. Christoph Link, im Hauptberuf Redakteur der Stuttgarter Zeitung und Gastautor dieser ZBW-Ausgabe, zeigt in seinem Leitartikel Das starke Ländle das breite Spektrum der Forschung in Baden-Württemberg.
Wie sieht die Forschungskultur in der Zahnmedizin in Baden-Württemberg aus? Kann die zahnmedizinische Forschung mit der medizinischen mithalten? ZBW-Redakteur Christian Ignatzi beleuchtet in seinem Beitrag Zahnmedizin auf einem guten Weg, was sich seit der Veröffentlichung des Gutachtens des Sachverständigenrats zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen in der Zahnmedizin verbessert hat. Darüberhinaus fragen die ZBW-Redakteure Johannes Clausen und Christian Ignatzi bei Prof. Dr. Dr. Hans Jörg Staehle, Heidelberg, u. a. nach dem Stellenwert der Zahnmedizin in der Forschung nach.

Wo steht Baden-Württemberg im Ländervergleich in Europa und in der Welt? Dorothea Kallenberg, Freie Journalistin, geht der Frage nach dem Wissenschaftsstandort Baden-Württemberg nach und begründet, warum Baden-Württemberg mit seinen mehr als 70 Hochschulen als eine der „hochschulreichsten und forschungsintensivsten Regionen Europas“ bezeichnet werden kann.
Last but not least leben Innovationen vom internationalen Austausch und von grenzüberschreitender Zusammenarbeit. Eine weit beachtete binationale Kooperation stellt das Forschungsprojekt Manifestation seltener Krankheiten im Mund- und Zahnbereich dar. Unter der Federführung der Zahnmedizinischen Fakultät der Universität Straßburg vereinte es Universitäten und Hochschulen, Krankenhäuser und Forschungslabors in Straßburg, Freiburg und Heidelberg sowie weiterer Partnerverbände.

Berufspolitik

„Prävention, E-Health, GKV-Versorgungsstärkungsgesetz, Korruption: Die aktuellen Gesetzgebungsverfahren und die Auswirkungen der Gesundheitspolitik der Großen Koalition auf die Zahnärzte bestimmten die Vertreterversammlung der KZV BW Ende Juni in Donaueschingen. Nach intensiver Debatte verabschiedeten die Delegierten Beschlüsse mit klaren Forderungen. Die Vorstandsvorsitzende Dr. Ute Maier betonte: „Der Vorstand wird verstärkt die Folgen der Gesundheitspolitik für unsere Kolleginnen und Kollegen und die zahnärztliche Leistungserbringung abschätzen, Leitbilder der Gesundheitsversorgung herausarbeiten und die Diskussion noch praxiszentrierter führen.“ Lesen Sie mehr dazu im Beitrag Zahngesundheit klappt nur mit Zahnärzten.

Die Delegierten der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) beschäftigten sich in der Vertreterversammlung Anfang Juli in Berlin vorwiegend mit Sachthemen wie Compliance-Leitlinien, Kooperationsverträgen, Kieferorthopädie und privaten Zuzahlungen, „Konzept 2030“ und Berlin-Repräsentanz der KZBV. Lesen Sie hierzu den Beitrag von Guido Reiter Standortfrage bleibt auf der Agenda

Freiberuflichkeit muss gestärkt werden

Trotz des schwül-heißen Wetters waren die Delegierten am 11. Juli zur Landesversammlung ihres Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ), Landesverband Baden-Württemberg, in Ispringen zahlreich erschienen. Das berufspolitische Forum bot den Kolleginnen und Kollegen viel Raum, um die gesundheitspolitischen Herausforderungen für die Zahnärztinnen und Zahnärzte zu diskutieren. Dabei stand insbesondere die Freiberuflichkeit im Blickfeld. 

Risikofaktor Beruf

Sommer, Sonne, Sommer-Akademie. Das schöne Wetter hat Prof. Einwag mit seiner ZFZ-Sommer-Akademie in Ludwigsburg sowieso seit Jahren gepachtet. Die diesjährige machte ihrem Namen erst recht alle Ehre, fand sie doch an den bisher heißesten Sommertagen des Jahres statt. Die Gastgeber Prof. Johannes Einwag und Dr. Konrad Bühler ließen es sich trotzdem nicht nehmen, ihr Publikum in voller Feuerwehrmontur zum Tagungsthema „Risikofaktor Beruf“ zu begrüßen, um sinnbildlich den Wissensdurst zu löschen.