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Qualifikation zur Optimierung des Praxisbetriebs

Die Zahnarztpraxis heute ist ein Dienstleistungsunternehmen und benötigt einen Zahnarzt, eine Zahnärztin und eine/n Geschäftsführer/in mit betriebswirtschaftlichem Knowhow. Mit der neuen Aufstiegsfortbildung zur/zum Dentalen Fachwirt/in werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Sach- und Organisationsaufgaben innerhalb des Unternehmens Zahnarztpraxis und zur selbständigen Planung und Bearbeitung umfassender beruflicher Aufgabenstellungen qualifiziert. Die/der Dentale Fachwirt/ in ist das Pendant zur/zum Dentalhygieniker/ in als höchste Ebene des stufenweisen modularen Fortbildungssystems im Bereich der Verwaltung. Beide Fortbildungen sollen auf Level 6 des Europäischen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen (EQR) verortet werden. Mehr dazu...
Lesen Sie dazu auch den Leitartikel "Sind Sie attraktiv?" von Prof. Dr. Johannes Einwag, Direktor des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums (ZFZ) Stuttgart.

Landeskongress Gesundheit 2017

„Aktive Versorgungssteuerung – Wie sehen die Behandlungsprozesse der Zukunft aus?“ war das Thema des zweiten Landeskongresses Gesundheit Baden-Württemberg, der Ende Januar 2017 in Stuttgart stattfand. Unter der Regie der Bezirksärztekammer (BÄK) Nordwürttemberg hatten sich Vertreter verschiedener Interessengruppen im Gesundheitswesen zusammengefunden, um „produktiv zu arbeiten“, wie es sich BÄK-Präsident Dr. Klaus Baier wünschte. Das Publikum war aufgefordert, aktiv teilzunehmen und auf digitalem Weg Fragen an die Vortragenden zu stellen. Für den direkten Austausch gab es im „World Cafe“ Gelegenheit. Netzwerken war erwünscht, auch mit dem Ziel, gemeinsam neue Ansätze zu finden und den Landeskongress als „Ideenschmiede“ für die Weiterentwicklung des Gesundheitswesens zu etablieren. Weitere Infos zum Landeskongress Gesundheit im Beitrag "Zusammenarbeit ist unverzichtbar."

Umgang mit MRSA-infizierten Patienten in der Zahnarztpraxis

Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Keime stellen deutsche Krankenhäuser zunehmend vor größere Herausforderungen. Dabei ist die Zahl der übermittelten MRSA-Infektionen 2013 im Vergleich zu 2012 zwar leicht gesunken, es ist jedoch auffällig, dass die Universitätskliniken kein einheitliches Konzept in der Bekämpfung des Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus-Keimes führen1. Daneben sind die zahnärztlichen Kollegen in der täglichen Praxis mit der Frage konfrontiert, wie man mit MRSA-infizierten Patienten am besten umgeht. Mehr dazu im Beitrag "Sanierung der Rachen- und Mundschleimhaut".

Winterakademie 2017 des ZFZ Stuttgart

Die Winterakademie des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart (ZFZ) hat Ende Januar 2017 mit dem Thema „Minimalinvasive Zahnheilkunde – Ein Win-Win-Modell für alle Beteiligten“ rund 500 Zahnärztinnen und Zahnärzte ins Stuttgarter Mövenpick Airport Hotel gelockt. Der Praxisalltag zeigt: Die Zahnmedizin befindet sich in einem stetigen Wandel. Durch moderne Diagnoseverfahren können Zahnschäden inzwischen frühzeitig erkannt werden. Dies hat entsprechende therapeutische Konsequenzen: Die Behandlungstechniken ändern sich ebenfalls. Vieles, was gestern Standard war, ist heute „old school“. Die Winterakademie bot ihren Teilnehmern die Möglichkeit, sich auf den neuesten Stand zu bringen. Mehr dazu im Beitrag "Wann ist in der Zahnheilkunde weniger mehr?"

Soziales Engagement: Dental Camps im Kathmandu-Tal

Bereits zum dritten Mal flog der Eberbacher Zahnarzt Dr. Edgar Lauser auf Einladung der einheimischen Organisation „Women’s Foundation“ (W. F.) im Oktober 2016 zu einem zahnärztlichen Hilfseinsatz nach Nepal. Seine Kollegin Ines Bergmann begleitete ihn in die Region, die noch immer unter den Auswirkungen eines Erdbebens zu leiden hat. Mehr dazu im Beitrag "Behandlung unter besonderen Bedingungen".