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Soziales Engagement ist wichtiger denn je

Die soziale Kluft zwischen Arm und Reich wird in Deutschland immer größer und betrifft vor allem Kinder und Jugendliche. Die Studie des ersten Armuts- und Reichtumsberichts der Landesregierung Baden-Württemberg zeigt: Vor allem kinderreiche Familien und Alleinerziehende sind armutsgefährdet. Soziales Engagement wird deshalb immer wichtiger. Als modernes Medienunternehmen steht auch der Südwestrundfunk (SWR) zu seiner Verantwortung und leistet mit seiner Kinderhilfsaktion Herzenssache seinen Beitrag, die öffentliche Aufmerksamkeit auf diese wichtigen Themen zu lenken. Auch die über 40 Initiativen von Zahnärztinnen und Zahnärzten in Baden-Württemberg engagieren sich seit vielen Jahren vorbildlich für soziale Zwecke. Ab 2017 tun sich diese starken Partner zusammen. Nach 25 Jahren geht das vorbildliche Engagement der Zahnärzteschaft damit neue Wege.

Lesen Sie mehr im Leitartikel der Herzenssache-Vorsitzenden Dr. Simone Schelberg.

Unermüdlich im Einsatz für Bedürftige

Jeder Mensch hat das Recht auf medizinische Versorgung. Das ist die Überzeugung der Nichtregierungsorganisation German Doctors. Seit rund 33 Jahren entsendet der Verein ehrenamtlich tätige Einsatzärzte in Slums sowie in ländliche Regionen vieler Entwicklungs- und Schwellenländer. Mehr als zwölf Millionen Behandlungen an den Ärmsten der Armen haben sie vorgenommen, darunter auch viele zahnärztliche. Die Geschichte der Philippinerin Criselda Zialcita (37) ist beispielhaft für die erfolgreiche Hilfsarbeit der German Doctors.

Lesen Sie die Geschichte hier.

 

Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Seit 1980 gibt es Don Bosco Mondo e. V. unter dem Namen „Jugend Dritte Welt. Freunde und Förderer der Missionsprokur der Salesianer Don Boscos in Bonn“. Aus diesem kleinen, im Regierungsviertel gegründeten Freundeskreis ist zwischenzeitlich eine weltweit tätige Nichtregierungsorganisation geworden: Im vergangenen Jahr hat der 2012 in „Don Bosco Mondo e. V. – Jugend. Hilfe. Weltweit“ umbenannte Verein 217 Projekte mit 9,75 Millionen Euro gefördert.

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Den Armen die Hand reichen

Im Jahr 1979 gründeten 18 Frauen und Männer im Rathaus von Dossenheim (Baden-Württemberg) den Verein Hilfe zur Selbsthilfe – Dritte Welt e. V. (HzS). Er hat heute etwa 900 Mitglieder, Spender und Freunde, die vor allem in der Metropolregion Rhein-Neckar wohnen. Der Verein fördert insbesondere die berufliche Ausbildung von bedürftigen Jugendlichen und Gesundheitsprojekte in Ländern der Dritten Welt. Er ist gemeinnützig, politisch und konfessionell unabhängig und arbeitet nur mit ehrenamtlichen Helfern.  Mehr dazu...

Adjuvante systemische Antibiotika

Infektionen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Parallel dazu nimmt die Antibiotikaresistenz potenziell lebensbedrohlicher Erreger dramatisch zu (1). Antibiotika gehören neben Analgetika und Lokalanästhetika zu den am häufigsten in der Zahnmedizin verwendeten Arzneimitteln. Daher ist es umso wichtiger für den Einsatz systemischer Antibiotika eine möglichst optimale Risiko-Nutzen-Relation zu erreichen. Mehr dazu...