Zahnaerzteblatt.de

 

Die Kammer in neuer Besetzung

63 Delegierte zählt die Vertreterversammlung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg für die 16. Kammerperiode, drei Delegierte mehr als in der 15. Kammerperiode. 15 Delegierte sind erstmals im obersten Beschlussorgan der Kammer vertreten. Am 3. Dezember 2016 kamen sie alle im Hotel Mövenpick am Stuttgarter Flughafen zu ihrer konstituierenden Sitzung zusammen. Ihre erste Amtshandlung: die Besetzung der Organe, Ausschüsse und Verwaltungsräte der kammereigenen Fortbildungseinrichtungen. Bereits im ersten Wahlgang wählten die Delegierten Dr. Torsten Tomppert aus Esslingen mit absoluter Mehrheit zum neuen Präsidenten der Landeszahnärztekammer Baden- Württemberg. Mehr dazu...

Lesen Sie außerdem den Leitartikel von Dr. Torsten Tomppert "Gesundheitspolitik 2017 – Freiberuflichkeit bewahren und eigenverantwortlich gestalten" sowie das ZBW-Gespräch "Überzeugte Freiberufler mit Kollegennähe" mit Dr. Torsten Tomppert und dem neuen Vizepräsidenten der LZK BW Dr. Norbert Struß.
 

Tag des Abschieds

Der Applaus brandete bereits beim Betreten des Sitzungssaals auf und hielt noch minutenlang an. Die Delegierten signalisierten ihrem Präsidenten bereits vor der Laudatio, dass sie ihn zum Ehrenpräsidenten der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg ernannt hatten. Selten, in den vergangenen 16 Jahren als LZK-Präsident, sah man Dr. Udo Lenke ähnlich emotional und bewegt wie am 2. Dezember 2016, als sein Vizepräsident und Freund, Dr. Bernhard Jäger, sein standespolitisches Leben Revue passieren ließ und seine Verdienste für den Berufsstand würdigte. Mehr dazu...

Spielraum für Gestaltung in Eigenverantwortung

„Wenn die Selbstverwaltung funktionieren soll, muss ihr ein eigenverantwortlicher Ermessens- und Gestaltungsspielraum eingeräumt werden.“ Eine Conditio sine qua non, die Dr. Ute Maier, Vorstandsvorsitzende der KZV BW, mit einer Forderung untermauerte: „Bevormundung stoppen – Selbstverwaltung stärken“, sagte sie eindringlich. Die Delegierten der Vertreterversammlung (VV) der KZV BW zollten Beifall. Politisch im Zentrum standen Ende November in der VV in Donaueschingen das sog. „GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz“ und die „Bürgerversicherung“ als erwartetes Thema im Bundestagswahlkampf 2017. Mehr dazu...

Was macht das Ärztliche des Zahnarztberufs aus?

Das ZBW möchte den Leserinnen und Lesern kontroverse (berufs)politische Standpunkte oder Ideen von renommierten Opinion Leaders in einer Kolumne näher bringen und zur konstruktiven Diskussion anregen. Den Anfang macht Prof. Dr. Giovanni Maio, deutscher Mediziner, Philosoph und Universitätsprofessor für Medizinethik. Er reflektiert in seinem Kolumnenbeitrag die Fragestellung "Was macht das Ärztliche des Zahnarztberufs aus?"  Seine Antworten werden sicherlich als diskussionswürdig erachtet, und die ZBW-Redaktion würde sich freuen, wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, uns Ihre Meinung dazu mitteilten. Je nach Resonanz werden wir die Kolumne zukünftig online zur Diskussion stellen. Mehr dazu...

Diagnose und minimalinvasive Therapie

Hinter rasch einsetzenden Funktionsbeschwerden des Kausystems kann sich ein Gelenkerguss des Kiefergelenkes verbergen. Die Überproduktion von Synovia ist Ausdruck eines Reizzustandes – zumeist aufgrund eines Traumas, einer Entzündung oder einer degenerativen Erkrankung. Ein Erguss des Kiefergelenkes kann mit erheblichen Schmerzen und Funktionseinschränkungen einhergehen. Betroffene Patienten suchen häufig zuerst den Zahnarzt auf, weshalb diesem hier eine Schlüsselrolle zukommt. In der Praxis erweist sich die zielführende Diagnostik jedoch oft als schwierig, da sie in der Regel eine Bildgebung außerhalb der zahnärztlichen Routine erfordert. Der Fortbildungsbeitrag soll häufige Ursachen, Symptomatik, Diagnostik und Therapie des Kiefergelenkergusses mit ausgesuchten Fallbeispielen exemplarisch vorstellen. Mehr dazu...