Zahnaerzteblatt.de

 

Namen und Nachrichten

Charité Berlin

 

Goldenes Doktordiplom

Ausgabe 3, 2017

ihre Alumni, die vor 50 Jahren an der Berliner Universitätsmedizin promoviert haben, mit der Vergabe einer „Goldenen Doktorurkunde“. Auch im Jahr 2017 soll die Vergabe der „Goldenen Doktorurkunde“ wieder im Rahmen eines großen Festaktes im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte erfolgen. Leider ist der Kontakt zu so mancher Kollegin und so manchem Kollegen im Lauf der Jahre verloren gegangen. Sollten Sie vor etwa 50 Jahren selbst in Berlin promoviert haben oder jemanden kennen, auf den das zutrifft, melden Sie sich doch bitte im Promotionsbüro der Charité – Universitätsmedizin Berlin, unter der Telefonnummer 030/450576018/016/058.

IZZ

 

Digitalisierung im Gesundheitsbereich

 

Mehr als 4 Millionen Euro

Ausgabe 3, 2017

Gesundheitsminister Manne Lucha will den Einsatz und die Verbreitung digitaler Technologien in Medizin und Pflege in Baden-Württemberg deutlich vorantreiben. Da hierfür ein gemeinsames Vorgehen aller relevanten Akteure entscheidend ist, bringt der Minister diese in einem neuen Beirat zusammen.

Am 20. Februar fand die konstituierende Sitzung in Stuttgart statt. „Trotz ihres großen Potentials bleiben digitale Anwendungen und Kommunikationstechnologien oder alltagsunterstützende Technologien im Gesundheitsbereich bislang hinter ihren Möglichkeiten zurück. Noch gibt es zu viele Insellösungen und offene Finanzierungsfragen. Hier sind ein abgestimmtes Zusammenarbeiten aller Beteiligten und eine gemeinsame Strategie erforderlich“, sagte der Minister nach dem Treffen. Für den Ausbau der Digitalisierung im Gesundheitsbereich stehen Lucha zufolge im Rahmen der Gesamtdigitalisierungsstrategie des Landes in diesem Jahr vorbehaltlich der Zustimmung des Landtags 4,3 Millionen Euro zur Verfügung. Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen im Gesundheitsbereich, etwa der demografischen Entwicklung und komplexer werdender Bedarfe, betonte Minister Lucha die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten technischer Anwendungen. Insbesondere für die sektorenübergreifende Versorgung sieht er in der Digitalisierung große Chancen, da digitale Lösungen unter anderem die Kooperation und Vernetzung der Gesundheitsbereiche verbessern können. An der ersten Sitzung des Beirats nahmen Vertreter der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, der Heilberufekammern sowie weiterer Verbände und Patientenvertreter teil. Für die KZV Baden-Württemberg ist die Vorstandsvorsitzende, Dr. Ute Maier, und für die LZK Baden-Württemberg der Präsident, Dr. Torsten Tomppert, im Beirat vertreten.

Nach der konstituierenden Sitzung freute sich Lucha über die konstruktiven Gespräche. „Es gibt eine richtige Aufbruchsstimmung, die digitalen Möglichkeiten im Gesundheitsbereich verstärkt zu nutzen. Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird, diese Dynamik beizubehalten und für eine noch bessere Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu nutzen. Nichtsdestotrotz werden wir im Auge behalten, dass Technik die Behandlung und Pflege durch Menschen niemals ersetzen kann.“

Sozialministerium/IZZ