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Kommunikation

Telefonaktionen in Zusammenarbeit mit Tageszeitungen

 

Beratung mit Freude

Ausgabe 4, 2017

Seit vielen Jahren führt das Informationszentrum Zahngesundheit (IZZ) gemeinsam mit Tageszeitungsredaktionen in Baden-Württemberg Telefonaktionen durch. Das Ziel: fach- und adressatengerechte Kommunikation und Information der Öffentlichkeit. Das kommt bei allen Beteiligten gut an und bietet kostenlos einen großen Mehrwert. In diesem Jahr führt das IZZ wieder zehn solcher Aktionen durch. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in die Telefonaktionen beim Reutlinger Generalanzeiger (GEA) und der Heibronner Stimme.

Das Telefon klingelt. Abheben, Fragen beantworten, freundlich beraten, auflegen. Sofort klingelt es wieder. Wer bei den Telefonaktionen berät, die das IZZ gemeinsam mit Tageszeitungsredaktionen in ganz Baden- Württemberg veranstaltet, arbeitet zwei Stunden lang im Akkord. Dass das kein Stress ist, sondern eine willkommene Abwechslung, hat zuletzt bei der Telefonaktion der Heilbronner Stimme ZA Peter Schick festgestellt: „Es ist schön hier mitzumachen, man kommt mal raus und mit den Kollegen macht es Spaß.“ Tatsächlich sieht man den drei Zahnärzten Peter Schick, Dr. Andreas Volk und Dr. Bernd Krämer an diesem Nachmittag an, dass sie gern an der Telefonaktion teilnehmen. „Das ist ein angenehmer, kurzweiliger Nachmittag mit den beiden Kollegen“, versichert Schick. Doch nicht nur das. Auch fachlich ist Schick sehr angetan von der Arbeit: „Die Effizienz dieser Aktionen ist viel höher als ich vorher gedacht hätte.“ Tatsächlich könne er den Patienten am Telefon helfen und ihnen wichtige Tipps geben. „Da sind zehn bis 20 Anrufer allein bei mir pro Aktion dabei, die nach dem Telefonat eine Hilfe bekommen haben.“ Wichtig sei vor allem, den Patienten eventuell vorhandene Unsicherheiten zu nehmen.

Viele Aktionen. Rund zehn Telefonaktionen mit Tageszeitungen in Baden-Württemberg finden jährlich statt. Neben der Aktion der Heilbronner Stimme waren in diesem Jahr schon Experten aus der Zahnmedizin beim Reutlinger Generalanzeiger (GEA) im Einsatz. Auch dort waren die Zahnärzte Claudius Frohneberg, Dr. Berthold Jäger und Dr. Tamara Sarah Gschwandtner (Foto oben) mit Freude bei der Sache und am Ende zufrieden mit der Resonanz – ebenso wie Roland Hauser, der beim GEA die Redaktion „Reutlingen und Region“ leitet und für die Telefonaktionen bei der Zeitung zuständig ist. „Es ist wichtig für die Leser-Blatt-Bindung, dass wir unseren Lesern solche Service-Aktionen bieten und das gute Feedback, das wir bekommen, ist ein positives Signal für uns.“

Öffentlichkeitsarbeit. So sieht es auch seine Heilbronner Kollegin Isabell Voigt, die bei der Heilbronner Stimme für Verbraucherthemen und damit für die Telefonaktionen zuständig ist. „Wir machen Aktionen zu unterschiedlichen Bereichen wie Gesundheitsthemen, Finanzthemen, Pflege, Altersvorsorge“, sagt sie. „Das alles sind Themen, die für unsere Leser relevant sind, das ist ein direkter Leserservice.“ Auch auf der Internetseite, wo eine Langfassung der Antworten auf die Fragen bereitsteht, seien die Zugriffe hoch.

Mehrwert. Genau das ist der Mehrwert, den die Aktionen für die Zahnärzteschaft haben. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Öffentlichkeitsarbeit für den Berufsstand – und das effektiv und dabei kostenlos. Die Mehrheit der Anrufer, die sich bei Telefonaktionen beraten lassen, ist älter als 60 Jahre. Das spiegelt die Leserschaft der Tageszeitungen wider. 40 bis 50 rufen im Schnitt während einer zweistündigen Aktion an. Auch in Reutlingen war das in diesem Februar wieder so.

Unter der Überschrift „Leser bohren nach“ berichtet die Zeitung zwei Tage nach der Aktion umfangreich in einem Artikel, der Fragen und Antworten gegenüberstellt. Reges Interesse an der Telefonaktion zur Zahngesundheit im Allgemeinen und am Schwerpunktthema Zahnersatz im Besonderen hätten viele GEA-Leser gehabt und die Gelegenheit genutzt, Fragen an die drei Experten zu stellen und sich über Chancen, Risiken und Möglichkeiten von Implantaten und Prothesen zu informieren, heißt es dort.

Hilfe am Telefon. „Wie soll mein Zahnersatz aussehen, was tue ich gegen Mundtrockenheit und ist eine Wurzelbehandlung notwendig? Das sind Fragen, die sehr häufig vorkommen“, sagt Dr. Andreas Volk. Am Ende lassen sich viele Fragen beantworten – und falls nicht, verweisen die Experten am Telefon an die Kollegen in der Praxis. So oder so – die Öffentlichkeitsarbeit profitiert enorm von den Telefonaktionen.

christian.ignatzi@izz-online.de