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Namen und Nachrichten

Sportlicher Erfolg im Florettfechten

 

Leandra Behr ist Meisterin

Ausgabe 4, 2017

Leandra Behr hat bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften im Damenflorett in Heidelberg den Gesamtsieg geholt und ist damit Deutsche Hochschulmeisterin. Die 20-Jährige, die in Würzburg Zahnmedizin studiert, setzte sich gegen 26 Konkurrentinnen durch und besiegte im Finale Charlotte Krause vom OFC Bonn. Behr wahrt sich damit die Chance, sich für die Sommer- Universiade in Taipei zu qualifizieren.

Das Fecht-Gen bekam sie schon von ihren Eltern in die Wiege gelegt. Ihre Mutter, Dr. Zita Funkenhauser, arbeitet als Zahnärztin in Tauberbischofsheim. Im Alter von zwölf Jahren war sie bereits rumänische Meisterin, ehe ihre Eltern mit ihr aus Rumänien nach Deutschland umsiedelten, wo Dr. Funkenhauser beim FC Tauberbischofsheim bald zu den Fechtern gehörte, die mehr als ein Jahrzehnt lang den deutschen und internationalen Fechtsport dominierten und mehrere olympische Medaillen errang.

Dr. Funkenhauser errang zweimal Olympia-Gold und blieb ihrem Sport auch nach dem Karriereende treu, wie das ZBW im Jahr 2012 (ZBW 8-9/2012) in einem Beitrag der Reihe „Einer von uns“ berichtete. Dr. Funkenhauser leitete bei den Olympischen Spielen in London im Jahr 2012 im Deutschen Haus mit einem insgesamt achtköpfigen Team eine Praxis, in der sich Sportler, Journalisten und Offizielle bei plötzlich auftauchenden Zahnschmerzen behandeln ließen.

Ihre Tochter Leandra Behr tritt nun nicht nur beruflich und sportlich in die Fußstapfen ihrer Mutter, sondern was das Fechten betrifft auch in die ihres Vaters. Dr. Zita Funkenhauser ist verheiratet mit dem Fechter Matthias Behr, der ebenfalls Olympiasieger und Weltmeistertitel aus seiner aktiven Zeit vorzuweisen hat.

IZZ

 

Stammzellen

 

Mehr potenzielle Spender

Ausgabe 4, 2017

Die Bereitschaft zur Knochenmarkspende ist in Deutschland so groß wie nie zuvor. Im vergangenen Jahr ließen sich mehr als 800.000 Bürger als Blutstammzellspender registrieren. Das teilte das Zentrale Knochenmarkspender- Register mit. Das entspricht einer Steigerung von rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Innerhalb von sechs Jahren hat sich die Zahl verdoppelt.

GuG/IZZ

 

Gesunde Ernährung

 

Bio-Schulessen gefragt

Ausgabe 4, 2017

Ein Großteil der Menschen in Deutschland würde eine Umstellung des Schulessens auf Bioprodukte gutheißen. Das geht aus dem Ernährungsreport 2017 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hervor. Demnach antworteten zwei Drittel der Eltern mit Ja auf die Frage, ob sie für Bioprodukte mehr zahlen würden. Das Forsa-Institut befragte etwa 1000 Menschen dazu, was ihnen bei der Ernährung wichtig ist. Eine Mehrheit verzehrt demnach gern Fleisch (53 Prozent), fordert aber zugleich mehr Informationen hinsichtlich Qualität und Herkunft der Produkte. 87 Prozent der Befragten sehen Verbesserungsbedarf im Umgang mit Tieren.

GuG/IZZ

 

Diabetes-Studie

 

Experten für Prävention

Ausgabe 4, 2017

Wer sich gesund ernährt, nicht raucht, körperlich aktiv ist und Übergewicht vermeidet, hat ein um etwa 50 Prozent geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Das geringere Risiko besteht immer, also auch unabhängig davon, ob eine hohe oder niedrige genetische Disposition vorliegt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung aus den Vereinigten Staaten mit mehr als 55.000 Teilnehmern, die das New England Journal of Medicine kürzlich veröffentlicht hat.

Aus Sicht der Deutschen Diabetes- Gesellschaft. unterstreicht die Studie die Notwendigkeit einer Verhaltensprävention für chronische Erkrankungen: Die Politik müsse Lebensbedingungen so gestalten, dass gesundes Verhalten gefördert werde – etwa durch eine Umstrukturierung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel oder eine Stunde Sport in Kita und Schule pro Tag.

GuG/IZZ

 

Digitalisierung

 

Sicherheit von Apps

Ausgabe 4, 2017

Die Bundesregierung hat versichert, dass für Gesundheits-Apps diverse Qualitätsstandards gelten. Die Programme würden dem Datenschutzgesetz sowie – je nach Ausgestaltung – dem Telemediengesetz, dem Medizinproduktegesetz sowie Vorschriften zur Produktsicherheit und -haftung unterliegen, heißt es in einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion. Auch für die Nutzung personenbezogener Daten im Rahmen von Bonusprogrammen gesetzlicher Krankenkassen mittels Wearables, Fitness- und Gesundheits- Apps gälten die datenschutzrechtlichen Vorgaben des Sozialgesetzbuchs. Auf europäischer Ebene würden sich die Hersteller von Gesundheits-Apps im Rahmen des „Code of Conduct“ zur Einhaltung des Datenschutzes verpflichten. Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen, Maria Klein-Schmeink, betonte, dass es bei einem Angebot von derzeit mehr als 130.000 Apps schwerfalle, den Überblick zu behalten.

GuG/IZZ