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Kommunikation

Komplettes Kursangebot der KZV BW auf neuer Website

 

„Wir müssen uns dem Wettbewerb stellen“

Ausgabe 5, 2017

Die Fortbildung genießt in Baden-Württemberg einen besonderen Stellenwert. Mit einem attraktiven Kursangebot für Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie für Zahnmedizinische Fachangestellte trägt auch die KZV BW seit vielen Jahren zum hohen Niveau und zur stetigen Fortbildung in der Zahnmedizin bei. In diesem Jahr werden erstmals CEREC-Schulungen das Programm ergänzen; neun Arbeitsplätze mit modernster Technik stehen dafür zur Verfügung. Aber auch organisatorisch setzt die KZV BW auf Modernisierung: Das gesamte Kursangebot der vier Bezirksdirektionen kann jetzt online auf einer gemeinsamen Website eingesehen und gebucht werden.

Informativ, übersichtlich und unkompliziert: Die neue Website der KZV BW lässt fast keine Wünsche offen. Das „Fortbildungsforum Zahnärzte“ (FFZ) – erreichbar unter der Internetadresse: fortbildung. kzvbw.de – gibt einen Überblick über alle Veranstaltungen, die an den Standorten Freiburg, Mannheim, Stuttgart und Tübingen angeboten werden. Mit einem Klick lassen sich diverse Filterfunktionen aktivieren. So kann das Kursangebot getrennt nach Zielgruppen, Themenbereichen und Regionen durchforstet werden. Auch die Buchung ist jetzt online möglich – vorbei die Zeiten, als sich Interessenten per Fax, E-Mail oder gar postalisch mit der jeweils zuständigen Bezirksdirektion in Verbindung setzen mussten.

Synergien. Der gemeinsame Internetauftritt ist für alle Beteiligten ein großer Schritt nach vorn. Die Bezirksdirektionen, die nach wie vor eigenständig die Inhalte ihres Fortbildungsangebots festlegen, speisen ihre Kursangaben in einen zentralen Datenpool ein, der die Basis für die neue Plattform bildet. Die Verfügbarkeit aller Daten, die ständig aktualisiert werden, ermöglicht eine einfachere Abstimmung der Bezirksdirektionen untereinander, was Inhalte, Terminierung und Belegung der Kurse betrifft. Ein unerwarteter Bedarf an Plätzen, der etwa durch das Anwachsen von Wartelisten signalisiert wird, kann schneller registriert und bei der aktuellen Planung berücksichtigt werden.

Info

Sie erreichen das Fortbildungsforum Zahnärzte (FFZ) unter der Internetadresse: fortbildung.kzvbw.de oder unter www.kzvbw.de im Menüpunkt „Praxis“.

Den größten Vorteil haben sicherlich die Nutzer. Sie können nicht nur das komplette thematische Spektrum einsehen, durchsuchen und buchen, sondern auch den Belegungsgrad einzelner Kurse erkennen. Mit wenig Aufwand lassen sich gegebenenfalls Ausweichtermine in anderen Regionen finden, wenn Kurse parallel angeboten werden, was nicht selten der Fall ist.

Kurze Wege. Die Mehrzahl der Kursteilnehmer kommt, wie zu erwarten, aus dem geografischen Umfeld der Bezirksdirektionen und schätzt die räumliche Nähe zu den Fortbildungs-einrichtungen. Dieses regionale Angebot zu erhalten, ist ein wesentliches Anliegen der KZV BW. „Regionalität ist uns sehr wichtig“, unterstreicht Christoph Besters, der im Vorstand für den Bereich Fortbildung zuständig ist. „Wir müssen uns aber auch dem Wettbewerb stellen“, so der stv. Vorstandsvorsitzende. Als Fortbildungseinrichtung konkurriere man mit anderen Anbietern, auch aus dem gewerblichen Bereich, und könne nur mit einem hochwertigen Angebot bestehen.

Mit einer beträchtlichen Investition in CEREC-Geräte, die seit Kurzem für chairside-Schulungen an neun Arbeitsplätzen im Freiburger Zahnärztehaus zur Verfügung stehen, hat die KZV BW auch in thematischer Hinsicht einen großen Schritt nach vorne gewagt. Am 17. November und 16. Dezember 2017 werden in Freiburg zwei CEREC chairside-Einführungskurse für Praxisteams stattfinden. Die Leitung der ganztägigen Schulungen wird Dr. Andreas Ender von der Universität Zürich übernehmen. Im nächsten Jahr soll das Angebot um Fortgeschrittenenkurse ergänzt werden.

Resonanz. Der Entschluss, das Fortbildungsprogramm in dieser Richtung auszubauen, geht auf die positiven Erfahrungen mit einem CEREC-Basisseminar zurück, das im Jahr 2015 in Freiburg organisiert wurde. Wie Initiator Dr. Hans Hugo Wilms berichtet, werden die aktuellen Schulungen in enger Zusammenarbeit mit der Universität Zürich ausgerichtet, wo das CAD/ CAM-Verfahren für Zahnrestaurationen ursprünglich entwickelt wurde. Das FFZ ist das einzige körperschaftsgestützte Institut, das CEREC-Kurse anbietet.

Die Einführungskurse in die Welt der computergestützten Keramikrestaurationen sind aber nicht die einzigen Highlights im Fortbildungspaket der KZV BW. Neben den Veranstaltungen, die quasi obligatorischer Teil des Jahresprogramms sind, weil der Gesetzgeber die Teilnahme vorschreibt, und inhaltlichen Schwerpunkten der Bezirksdirektionen, die Fotos: Pecori sich im Lauf der Jahre herausgebildet haben, werden immer wieder neue Themen ins Angebot genommen, mitunter auch probeweise.

Cui bono? Wichtigstes Auswahlkriterium ist hierbei der Nutzen für die Zielgruppe. „Die KZV BW versteht sich in erster Linie als Dienstleister für unseren Berufsstand. Und diese Einstellung spiegelt sich auch im Fortbildungs-angebot wider“, so Dr. Ute Maier, Vorstandsvorsitzende der KZV BW. Vielen Teilnehmern geht es darum, Inhalte aufzuarbeiten, die im Studium zu kurz kamen oder gar nicht angeboten wurden. Neuere technische Entwicklungen können sich die Praxisteams oftmals nur durch Fortbildungen aneignen; die CERECSchulungen sind nur eines von vielen Beispielen. Auch immer wieder neue Vorgaben des Gesetzgebers, zum Beispiel in Sachen Qualitätsmanagement und Hygiene, erfordern permanente Aufmerksamkeit.

Nach dem Willen der Macher soll das Fortbildungsprogramm aber auch gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung tragen. Manche Themen, die strenggenommen nicht im zahnmedizinischen Bereich angesiedelt sind, liegen einfach „in der Luft“ und überraschen mitunter durch starken Zuspruch, auch über einen längeren Zeitraum hinweg. Dazu gehört etwa „Knigge für die Praxis“. Neu im Programm sind zum Beispiel „Kleiner Fingerdruck – große Wirkung: Akupressur für die Praxis“ oder „Das Gehirn isst mit: Wie Psychologie unser Essverhalten beeinflusst“. Andere werfen nicht das beste Licht auf unsere Gesellschaft, etwa „Gefahrenerkennung – Reaktion – Verteidigung“, eine Fortbildung mit Training, die speziell im Hinblick auf den nächtlichen Notdienst konzipiert wurde. Im Ernstfall könnte sich dieser Kurs als sehr nützlich erweisen.

schildhauer@meduco.de

 

ZBW bei Facebook und Twitter

 

Neue Informationskanäle

Ausgabe 5, 2017

Durch die Digitalisierung der Medien hat sich das Nutzungsverhalten der Leser, insbesondere der jüngeren Generation grundlegend verändert. Informationen werden zunehmend online nachgefragt, weil sie schneller und leichter zugänglich sind. Hinzu kommt ein gestiegenes Kommunikationsbedürfnis der Leserschaft, das vor allem in den sozialen Netzwerken ausgelebt wird. Hier können Beiträge unkompliziert kommentiert, mit anderen geteilt oder diskutiert werden. Für die Printmedien sind Auftritte in den sozialen Netzwerken somit ein gutes Mittel, aktuelle Informationen gezielt zu veröffentlichen und dabei gleichzeitig die (jüngere) Leserschaft besser ans Blatt zu binden. Das Zahnärzteblatt Baden-Württemberg (ZBW) ist nun auch bei Facebook und Twitter vertreten.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter oder Instagram ermöglichen den Nutzern, sich untereinander auszutauschen, zu vernetzen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu generieren. Sie zeichnen sich durch relativ geringe Eintrittsbarrieren aus und vereinfachen die Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten jeglicher Art im Vergleich zu traditionellen Massenmedien erheblich. Viele Printmedien nutzen Social Media inzwischen zur Bekanntheitssteigerung, Imagebildung und Leserbindung. Neben einem offiziellen Internetauftritt wird gleichzeitig eine Facebook- Seite und/oder ein Twitter-Account gepflegt, um gezielt aktuelle Themen aufzugreifen und sich zu präsentieren. Richtig eingesetzt, lässt sich damit eine große Reichweite erzielen und zielgruppenspezifisch informieren. Gleichzeitig können neue Lesergruppen erschlossen werden, die medienübergreifend nach Stichworten suchen.

Schnelles Feedback. Facebook, Twitter und Co. sind in ihren verschiedenen Ausprägungen somit als weitere Kanäle zu verstehen, die für die Informationsvermittlung, für die Interaktion und Kommunikation genutzt werden können. Das ZBW beschreitet diesen Weg nun auch und bietet parallel zur Printausgabe auf den Plattformen Facebook (www. facebook.com/ZBWON) und Twitter (www.twitter.com/ZBWON) regelmäßig neue Informationen rund um die Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sowie um die Aktivitäten der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg an. Gleichzeitig haben die ZBW-Leser nun erstmals die Möglichkeit, schnell und direkt ihre Meinung zu Beiträgen kundzutun bzw. sich mit anderen Lesern auszutauschen. Für die redaktionelle Arbeit kann dieses Feedback sehr hilfreich sein. Sie, liebe Leserinnen und Leser, sind herzlich eingeladen, uns auf Facebook und Twitter zu folgen. Wir freuen uns auf Ihre Kommentare und Anregungen.

Externe Öffentlichkeitsarbeit. Auch das Informationszentrum Zahngesundheit Baden-Württemberg (IZZ), die gemeinsame Einrichtung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg und Kassenzahnärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg, nutzt Facebook (www.facebook.com/ IZZBW) und Twitter (www.twitter. com/IZZBW) zur externen Öffentlichkeitsarbeit. Hier finden Sie alle aktuellen Informationen, die vonseiten des IZZ an die Presse in Baden- Württemberg herausgegeben werden, wie z. B. Pressemitteilungen oder Termine. Die Social Media- Kanäle des IZZ dienen der schnellen Verbreitung der Presseinformationen sowie der besseren Vernetzung mit den Medienvertretern.

claudia.richter@izz-online.de