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Kultur

„Junge Kunsthalle“ Karlsruhe zeigt Cornelia Funke

 

Zauberwelten

Ausgabe 5, 2017

Die „Junge Kunsthalle“ der Staatlichen Kunsthalle Karlsruhe präsentiert bis zum 27. August die Ausstellung „Cornelia Funke. Zauberwelten“. Cornelia Funke ist derzeit eine der bekanntesten deutschen Kinderbuchautorinnen, die weltweit gelesen wird. Viele ihrer Geschichten hat die gelernte Illustratorin selbst bebildert.

Die Ausstellung in der „Jungen Kunsthalle“ zeigt Illustrationen einiger ausgewählter Bücher von Cornelia Funke. Dazu gehören die Bände der Reihe „Reckless“, die „Tintenwelt“-Trilogie, „Lilli und Flosse“ sowie ihr neuestes Buch „Drachenreiter – Die Feder eines Greifs“. Darüber hinaus präsentiert die Ausstellung Funkes großformatige Malereien und einige ihrer Skizzenbücher.

Ein Höhepunkt sind neue Charaktere und Illustrationen zu den noch nicht veröffentlichten Fortsetzungsbänden der „Spiegel-“ und „Tintenwelt“, die in Karlsruhe erstmals öffentlich zu sehen sind. Der Eintritt in die „Junge Kunsthalle“ ist frei. Zur Ausstellung sagte die Direktorin der Staatlichen Kunsthalle, Prof. Dr. Pia Müller-Tamm: „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, in diesem Jahr für die Junge Kunsthalle ein solch ambitioniertes Projekt zu realisieren. Ich bin sicher, dass die Zauberwelten von Cornelia Funke nicht nur bei unseren jungen Besucherinnen und Besuchern auf Interesse stoßen werden.“

Inspirierende Welt. Die „Junge Kunsthalle“ lockt die Besucher mit ihren Inszenierungen in eine inspirierende Erlebniswelt: in die Wunderkammer der Kaiserin, die Welt dies- und jenseits des Spiegels und in die Tiefen des Ozeans. Spannende Geschichten und Szenerien laden ein, in die wundersame Zauberwelt von Cornelia Funke einzutauchen. Mit Hör- und Lesestationen, Schreibwerkstätten und Schattentheater sowie Mitmachspielen werden alle Sinne der jungen Gäste angesprochen.

In den Werkstätten im Obergeschoss der Jungen Kunsthalle sowie im Hauptgebäude kann auf vielfältige Weise kreativ gearbeitet werden. Cornelia Funke ist außerdem Autorin in dem Katalogbuch zur Ausstellung „Unter freiem Himmel“, die die Staatliche Kunsthalle seit 18. Februar im Hauptgebäude zeigt. Funkes Text widmet sich dem Gemälde „Elblandschaft bei Dresden im Mondschein“ von Johan Christian Clausen Dahl von 1823. Unter dem Titel „Der Mond und die fehlenden Berge“ deutet sie darin an, wie die Landschaften unserer Kindheit uns lebenslang zu prägen vermögen.

Die Ausstellungen „Unter freiem Himmel“ und „Cornelia Funke. Zauberwelten“ werden durch einen gemeinsamen Aktionsraum im Hauptgebäude miteinander verbunden. Nicht nur junge Besucher können hier lesen, eigene Texte verfassen, Geschichten hören und Illustrationen anfertigen. Die „Junge Kunsthalle“ bietet zur Ausstellung „Cornelia Funke. Zauberwelten“ ein umfassendes Begleitprogramm mit Lesungen, Workshops und Ferienprogrammen.

IZZ/Kunsthalle Karlsruhe