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Kommunikation

Zahnlexikon der KZV BW auf der Website verfügbar

 

Online-Informationen mit Qualitätsgarantie

Ausgabe 8-9, 2017

Das Internet ist eine Fundgrube. Informationen zu unzähligen Sachgebieten sind abrufbar, auch im medizinischen Bereich. Oftmals ist aber die Intention der Anbieter nicht erkennbar. Hinter Patientenstories kann reine Produktwerbung stecken; Berichte über neue Studienergebnisse können – müssen aber nicht – seriös sein. Das Zahnlexikon der KZV BW können Zahnärztinnen und Zahnärzte ihren Patienten mit gutem Gewissen empfehlen: Solide Informationen in einer auch für Laien verständlichen Sprache sind eigens dafür konzipiert, den Zahnarzt in seiner Aufklärungsarbeit zu unterstützen, und enthalten keine versteckten „Botschaften“. Das Zahnlexikon ist als App erhältlich und auch auf der KZV BW-Website verfügbar.

Die gelungene Kommunikation mit Patienten ist ein entscheidender Faktor für den Praxiserfolg. Wesentlicher Teil des Informationsaustauschs ist die sachliche Aufklärung über Nutzen, Risiken und Ablauf infrage kommender Therapien durch die Zahnärztin oder den Zahnarzt, insbesondere dann, wenn mehrere Behandlungsoptionen bestehen oder wenn Patienten einen unsicheren oder ängstlichen Eindruck machen. Gut geschulte Mitarbeiterinnen können einen Teil der Erklärarbeit übernehmen und dazu beitragen, dass die Patienten in guten Händen sind.

Antworten. Wenn es um rein sachliche Informationen geht, kann Patienten auch der Hinweis auf das „Zahnlexikon“ weiterhelfen: Das digitale Nachschlagewerk, das bislang als downloadbare „Zahn-App“ für iPhones, Android-Smartphones, iPads sowie Android-Tablets zugänglich war, steht jetzt auch auf der Website der KZV BW zur Verfügung: Jeder Besucher kann – ohne sich registrieren zu müssen – auf die Lexikonseiten zugreifen, die von „Abdruck“ bis „Zyste“ so gut wie alle Begriffe enthalten, die für Zahnarztpatienten von Interesse sind.

Die Internet-Recherche gehört für einen Großteil der Bevölkerung heute zum Alltag, ob es um Preisauskünfte geht oder um einen Arztwechsel. Auch bei Gesundheitsproblemen fragt der Nutzer immer öfter „Dr. Google“, was sich in diesem sensiblen Bereich nicht immer als gute Wahl erweist. Viele Online-Ratgeber sind aber nicht verlässlich, schüren im schlimmsten Fall unberechtigte Ängste und sind oft mit Werbung überfrachtet.

Beim Zahnlexikon geht es ausschließlich um die sachliche Darstellung (zahn)medizinischer Inhalte. Bei den Erläuterungen der Stichwörter wurde besonders darauf geachtet, eine auch für Laien verständliche Sprache zu verwenden. Sind Fachbegriffe innerhalb der erklärenden Textpassagen sinnvoll oder nicht zu vermeiden, führen Verlinkungen zum nächsten Begriff. Die Besucher der Website können in ihrem eigenen Tempo die interessierenden Sachverhalte „durchklicken“, wie sie es auch von anderen Onlineangeboten gewohnt sind.

Werbefrei. Was die Seiten von vielen anderen unterscheidet, ist die klare Strukturierung des Informationsangebots. Die Orientierung dürfte selbst ungeübten Nutzern keine Probleme machen. Wie alle Seiten der Website der KZV BW enthält das Zahnlexikon keinerlei Anzeigen, die sich unvermittelt öffnen oder durch sonstige Effekte den Lesefluss stören. Wer sich lieber analog statt digital informieren möchte, kann sich Begriffe übersichtlich ausdrucken. Das wäre auch eine Option für das Praxisteam und die Patienten.

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