Zahnaerzteblatt.de

 

Kommunikation

Landesparteitag der CDU in Reutlingen

 

Austausch vor der Bundestagswahl

Ausgabe 10, 2017

Das Forum Zahngesundheit bot beim Landesparteitag der CDU am 9. September 2017 in Reutlingen wieder einen angemessenen Rahmen für die Vertreterinnen und Vertreter der Zahnärzteschaft, um mit Politikern und Journalisten ins Gespräch zu kommen. Auch dank des Auftritts von Bundeskanzlerin Angela Merkel war der Parteitag kurz vor der Bundestagswahl besonders gut besucht.

Das Forum Zahngesundheit ist als Plattform des Gedanken- und Meinungsaustauschs auf Parteitagen in Baden-Württemberg etabliert. Auch beim Landesparteitag der CDU am 9. September 2017 in Reutlingen wurde das wieder deutlich. Von den Spitzenvertretern der Zahnärzteschaft nahmen teil: Dr. Ute Maier, Vorsitzende des Vorstands der KZV BW, Dr. Gudrun Kaps-Richter, Vorsitzende der Bezirksgruppe Stuttgart der KZV BW, und Dr. Wilfried Forschner, Vorsitzender der BZK Tübingen, sowie Axel Maag, Direktor der LZK BW. Das IZZ-Team mit Johannes Clausen, Leiter des IZZ, konnte auch zahlreiche Journalisten im Forum Zahngesundheit begrüßen, darunter Davor Cvrlje, Ressortleiter Politik, Reutlinger Generalanzeiger, Peter Reinhardt, Korrespondent Heilbronner Stimme und Mannheimer Morgen sowie Edda Markeli, SWR Stuttgart. Politische Themen wie die Bürgerversicherung, zahnärztliche Versorgung im ländlichen Raum sowie das GKVSelbstverwaltungsstärkungsgesetz mit seinen Einschränkungen für die Selbstverwaltung wurden mit Politikern erörtert. Folgende Gäste fanden sich unter anderem ein: Karin Maag MdB, Thomas Strobl, Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration, Landesvorsitzender der CDU Baden-Württemberg, Manuel Hagel MdL, Generalsekretär der CDU Baden- Württemberg, Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Nicole Hoffmeister- Kraut MdL, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau, Dr. Stefan Kaufmann MdB, Wilfried Klenk MdL, Landtagsvizepräsident, Bernhard Lasotta MdL. Auf www.zahnaerzteblatt. de gibt es weitere Fotos

christian.ignatzi@izz-online.de

 

 

21. IZZ-presseforum an der Uniklinik Tübingen

 

Neues aus dem Forschungsalltag

Ausgabe 10, 2017

Das Informationszentrum Zahngesundheit (IZZ) bietet mit dem IZZ-presseforum seit vielen Jahren eine Kommunikationsplattform, die Medienvertreter über neue Therapieformen aus der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde informiert und gleichzeitig mit den Vertretern der Standespolitik zusammenbringt und dabei einen vertrauensbildenden Dialog anregt. In diesem Jahr fand das Presseforum am Universitätsklinikum Tübingen statt. Das Motto: „Orale Erkrankungen – Moderne Diagnostik und Therapien im Blick der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und der Zahnerhaltung“. Mehr als 25 Journalisten aus ganz Deutschland waren im Juli der Einladung des IZZ nach Tübingen gefolgt.

Nach einer zweijährigen Pause machte das IZZ-presseforum mit seiner 21. Auflage in der Universitätsstadt Tübingen Halt. Der Zuspruch der geladenen Medienvertreter war sehr groß, vor allem die regelmäßigen Teilnehmer freuten sich, dass die Presseveranstaltung in eine neue Runde ging. Der Präsident der Landeszahnärztekammer und Vorsitzende des IZZ-Verwaltungsrats, Dr. Torsten Tomppert, fasste in seinem Grußwort zusammen, warum auch diesmal wieder mehr als 25 Journalisten der Einladung zum IZZ-presseforum gefolgt waren: „Wir können so dicht wie möglich am Forschungsalltag dran sein, ebenso am Klinikbetrieb – und wir können viel von dem Engagement spüren, das nicht nur die heutigen Referenten für ihr Fach und ihre Patienten aufbringen“, sagte er. Und die Teilnehmer des Presseforums sahen wieder einmal aus erster Hand, dass die Zahnmedizin ein integraler Bestandteil der Medizin ist. Dass das Presseforum dies wie so oft verdeutlichte, war bei der diesjährigen Veranstaltung vor allem ein Verdienst von Prof. Dr. Dr. Siegmar Reinert, der schon 2007 mit dem IZZ erfolgreich ein Presseforum durchgeführt hatte. Der Ärztliche Direktor der Klinik und Poliklinik für Mund-, Kieferund Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen hatte diesmal ein Programm zusammengestellt, das dem Motto „Orale Erkrankungen – Moderne Diagnostik und Therapien im Blick der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und der Zahnerhaltung“ mit hochkarätigen Referenten gerecht wurde.

Gastgeber. Prof. Reinert selbst hielt einen Vortrag unter dem Titel „Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalten – was ist neu?“. Er stellte das Konzept des Tübinger interdisziplinären Spaltzentrums – eines der führenden in Deutschland – mit prächirurgischer Oberkiefer- Plattenbehandlung durch Kieferorthopädie, Weichgaumenplastik (für Kinder im Alter von vier bis sechs Monaten), Lippenspaltplastik (ab fünf bis sieben Monaten), plastischem Verschluss des harten Gaumens (mit ca. zwei Jahren), Kieferspaltosteoplastik (mit ca. zehn Jahren) und funktionell-ästhetischer Nasenkorrektur (nach Wachstumsende) an Patientenbeispielen vor. Die Vorher-Nachher- Bilder machten anschaulich, wie die Behandlungen dieser Fehlbildung aussehen, die mit einem Verhältnis bei Lebendgeburten von 1:500 zu den häufigsten in Mitteleuropa gehören. „Jede Narbe im Gesicht ist auch eine Narbe an der Seele“, sagte Prof. Reinert. Genau deshalb sei eine behutsame Herangehensweise bei der Therapie wichtig, über mehrere Jahresschritte hinweg.

Technische Innovationen. Zuvor berichtete OA Dr. Dr. Joachim Polligkeit, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen, über „Das Mundhöhlenkarzinom – Resektion und Rekonstruktion“. Auch er stellte den Journalisten im Plenum interessante Vorher- Nachher-Bilder zur Verfügung. „Bösartige Neubildungen im Bereich der Mundhöhle sind zumeist schnellwachsend und erfordern eine rasche chirurgische oder radioonkologische Therapie“, erläuterte er. „Bei Befall des Knochens ist aufgrund der Gefahr einer Osteoradionekrose die Bestrahlung allenfalls unterstützend möglich, weswegen der primären oder sekundären Rekonstruktion des operativ entfernten Kieferknochens eine besondere Bedeutung zukommt.“ Bislang war die Qualität der knöchernen Rekonstruktion in großem Umfang von der klinischen Erfahrung des Operateurs abhängig, sowohl was die Qualität der Passung einer Osteosyntheseplatte als auch die Entnahme und Konfigurierung eines freien, mikrovaskulär reanastomisierten Knochentransplantats betraf. Durch die Verwendung der CAD/CAM-Technik können Großteile der späteren OP am Computer vorab simuliert werden. Das ermöglicht bei den Operationen, die bis zu 18 Stunden dauern, eine immense Zeitersparnis. Im Anschluss ermöglicht die Herstellung von patientenspezifischen Implantaten und knöchernen Resektionsschablonen der Empfänger- und Spenderregion eine Übertragung des zunächst virtuell geplanten Eingriffs in die reale OP-Situation. Dr. Dr. Polligkeit zeigte in seinem Vortrag auch die Risikofaktoren für Mundhöhlenkarzinome auf: Rauchen, Alkohol und Druckstellen bei Prothesen. Zusätzlich machte Dr. Dr. Polligkeit sein Thema durch herumgereichte Modelle des Gesichtsschädels anschaulich.

Passgenaue Implantate. Mit virtueller Behandlungsplanung am Rechner setzte sich auch der zweite Vortrag beim IZZ-presseforum in Tübingen auseinander. Dr. Alexandros Exarchou, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen gab ein „Update zur Chirurgie komplexer Kieferfehlstellungen.“ Der Vorteil der neuen computergestützten Verfahren liege in der Nutzung neuer hochsensitiver bildgebender Verfahren wie des DVT als diagnostisches Hilfsmittel. „Knöcherne Strukturen und die Weichgewebsmaske lassen sich im Vergleich zu konventionellen bildgebenden Verfahren wie Panoramaschichtaufnahme und Fernröntgenseitenbild viel akkurater darstellen“, sagte Dr. Exarchou. Mithilfe passender Software könnten 3D-Modelle des Gesichtsschädels virtuell erstellt und OP-Abläufe simuliert werden. Ein weiterer Vorteil sei die Möglichkeit zur Herstellung passgenauer patientenspezifischer Implantate wie Osteosyntheseplatten oder Osteotomieschablonen.

Als letzter Referent am Vormittag stellte OA Dr. Dr. Sebastian Hoefert, Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Tübingen, die Frage: „Werden „Kiefernekrosen unterschätzt?“ Dieses immer häufiger anzutreffende Krankheitsbild sei eine zunehmende Einschränkung der Therapien beim Zahnarzt. Das liege daran, dass Antiresorptiva – Medikamente in der heutigen Krebstherapie und der Therapie der Osteoporose – Bisphosphonate enthalten, die ursprünglich aus der Waschmittelindustrie stammen. Sie hemmen den Ab- und Umbau von Knochen und werden vor allem in der Orthopädie und in der Onkologie eingesetzt. Etwa 200 Publikationen zu dem Thema erwähnen das Medikament in Zusammenhang mit Fistelbildung, Eiterungen und Nekrosen am Kiefer. Allerdings seien nicht alle Antiresorptiva über einen Kamm zu scheren. In diesem Bereich könne sich deshalb noch vieles ändern.

Die Mittagspause nutzten die Teilnehmer zum Austausch untereinander, ehe der zweite Teil der Veranstaltung begann, in dem Prof. Dr. Diana Wolff zum Thema „Kariestherapie von morgen – mehr als nur Bohren?“ referierte. Prof. Wolff war bis Ende August 2017 als stellvertretende Ärztliche Direktorin und Leitende Oberärztin an der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Klinik für Mund-, Zahn- und Kieferkrankheiten an der Uni Heidelberg tätig. Im September ist sie nach Tübingen gewechselt, um dort als Ärztliche Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltung am Universitätsklinikum Tübingen Prof. Dr. Claus Löst abzulösen. Beim Presseforum besuchte sie somit vorab ihre jetzige Wirkungsstätte. „Karies ist nach wie vor ein weltweites Gesundheitsproblem in allen Altersklassen. Heute wissen wir, dass das „Loch im Zahn“ – landläufig als Karies bezeichnet – jedoch nicht die eigentliche Krankheit darstellt, sondern nur als Symptom eine Dysbalance im oralen Biofilm abbildet“, erklärte Prof. Wolff. Durch den flächendeckenden Einsatz von Fluoriden in Kombination mit Mundhygienemaßnahmen wurde in den vergangenen Jahrzehnten ein Rückgang der Kariesprävalenz zumindest in den industrialisierten Ländern herbeigeführt. Eine Ausrottung der Karies ist allerdings nicht in Sicht. Dennoch ging Prof. Wolff auf die Kariestherapien der Zukunft ein. Sie hatte kurz vor dem Presseforum am Karies-Kongress in Oslo teilgenommen. Vielversprechend sei der Ansatz, das Kommunikationsprotein CSP mit antimikrobiellen Peptiden auszustatten, also als Trojanisches Pferd zu nutzen. In den Biofilm eingebracht, könnte diese Wirkstoffgruppe (Stamps) selektiv Streptococcus mutans abtöten. Der Biofilm bliebe dabei erhalten. Erste Labortests zeigten, dass die Stamps in nur einer halben Minute die Karieserreger aus einer Mischung mehrerer hundert Bakterien eliminieren konnten. Möglicherweise könnte diese Therapie in Zukunft über einen Tooth-Strip erfolgen. Ein weiterer Ansatz ist eine Impfung gegen Karies. Er stammt aus Asien, ist aber noch in der Entwicklung, ebenso wie die Methode mit den Stamps.

Zahnverletzungen im Alltag. Praktische Tipps gab es in den Vorträgen von Prof. Dr. Claus Löst, bis Ende August 2017 Ärztlicher Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung am Universitätsklinikum Tübingen sowie seinen Mitarbeitern OA Dr. Daniel Klein und Dr. Sophie Maier-Schell, die über „Häufige Zahnverletzungen im Alltag – was tun?“ berichteten. Etwa jedes vierte Schulkind sowie jeder dritte Erwachsene erleiden einen Unfall mit Zahnbeteiligung. Der Erhaltung betroffener Zähne waren bis in die 1980er-Jahre enge Grenzen gesetzt. Der medizinische Fortschritt, in die Zahnmedizin neu eingeführte Materialien und Techniken sowie konsequent angelegte klinische Studien erlaubten die Konzipierung von auf den jeweiligen Verletzungstyp abgestimmten, oft schon standardisierten Therapieverfahren mit erheblich verbesserten Aussichten auf Zahnerhaltung bzw. auf Minimierung unfallbedingter Folgen. Ziel der Präsentation zu diesem Thema beim Presseforum war es zum einen, über das Presseforum der Öffentlichkeit eine noch wenig bekannte zahnmedizinische Disziplin mit ihrer großen Variabilität von Verletzungsmustern, einer manchmal sehr komplexen Diagnostik und Entscheidungsfindung sowie die aktuellen, auf möglichst langfristige Zahnerhaltung ausgelegten Therapieverfahren näherzubringen. Zum anderen wollten Prof. Löst, Dr. Klein und Dr. Maier-Schell mit dieser Aufklärung wichtige Hinweise und Empfehlungen transportieren, mit deren Beachtung aktuell Verunfallte selbst bzw. Begleiter oder Rettungskräfte zu einer möglichst umgehenden und erfolgreichen Primärtherapie und einer optimierten Gesamtprognose beitragen können.

Qualitätsreport. Der standespolitische Teil des diesjährigen Presseforums hatte die Zahnmedizinische Patientenberatung im Fokus. Dr. Konrad Bühler, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Zahnmedizinischen Patientenberatungsstelle Baden-Württemberg, brachte den druckfrischen ersten Qualitätsreport der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg mit, der Ergebnisse und Erfahrungen aus 25 Jahren Zahnmedizinischer Patientenberatung in Baden-Württemberg enthält. In 80 Prozent der Beratungsfälle konnte den Ratsuchenden durch Wissensvermittlung geholfen werden, eine richtige Behandlungsentscheidung zu treffen. Die restlichen 20 Prozent konnten über die Lotsenfunktion der Beratungsstellen weitere Unterstützung finden. Die Medienvertreter staunten nicht schlecht, dass den Patientinnen und Patienten in Baden-Württemberg von der Zahnärzteschaft ein transparentes und effizientes Beratungs- und Zweitmeinungssystem kostenlos zur Verfügung gestellt wird. Mit einem standespolitischen Schlusswort, das von Dr. Ute Maier, Vorsitzende des Vorstands der Kassenzahnärztlichen Vereinigung BW und stv. Vorsitzende des IZZ-Verwaltungsrats, gehalten wurde, endete die Veranstaltung. Darin dankte sie dem IZZ und Prof. Dr. Reinert für die reibungslose Veranstaltungsorganisation sowie für die Gastfreundschaft in Tübingen.

Fazit und Ausblick. Mit 21 durchgeführten Presseforen seit 1991 ist die Veranstaltung des Informationszentrums Zahngesundheit Baden-Württemberg (IZZ) eine etablierte Größe bei den Medienschaffenden in ganz Deutschland. Journalistinnen und Journalisten mit den Schwerpunkten Zahnmedizin bzw. Medizin sowie Sozial- und Gesundheitspolitik finden gerade an den aktuellen Informationen über die Mund-, Zahn- und Kieferheilkunde in Kombination mit berufs- und gesundheitspolitischen Aspekten großen Gefallen. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen bzw. Kontakte mit den Referenten und Standespolitikern zu knüpfen, machen das Presseforum zu einer einmaligen Kommunikationsplattform. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung auch den gastgebenden Universitäten und Fortbildungsinstituten des Landes die Möglichkeit, sich wirkungsvoll den Medien zu präsentieren. Prof. Dr. Dr. Siegmar Reinert hat diese Chance optimal genutzt, seinen Verantwortungsbereich als innovativen und engagierten Klinikbetrieb herauszustellen. Die vielen nachfolgenden Presseveröffentlichungen zeigten zudem, dass die Themenbreite des IZZ-presseforums impulsgebend war. Im nächsten Jahr wird es wieder ein IZZ-presseforum geben. Voraussichtlicher Gastgeber ist die Akademie für Zahnärztliche Fortbildung in Karlsruhe.

Hier finden Sie die Pressemappe zum 21. IZZ-presseforum.

Ausgewählte Beiträge zum Presseforum von:
- Dr. Anette Brecht-Fischer
- Hans-Edmund Glatzl
- Barbara Waldvogel

Weitere Fotoimpressionen gibt es hier.

christian.ignatzi@izz-online.de
claudia.richter@izz-online.de

 

Stutengarten 2017

 

Kinder und prominente Patienten begeistert

Ausgabe 10, 2017

Zum neunten Mal in Folge war die Zahnarztpraxis Doktor Paula Zahn in der Kinderspielstadt Stutengarten in Stuttgart-Bad Cannstatt präsent. Ein etabliertes Projekt, konzipiert vom Leiter des Informationszentrums Zahngesundheit Baden-Württemberg, Johannes Clausen – und dank des IZZ-Verwaltungsrats realisiert.

In dem dreiwöchigen Einsatz hatten Woche für Woche 500 Kinder die Gelegenheit ihre Zahnputztechnik in der Plaque-Neon-Schau zu überprüfen und anschließend am Putzbrunnen zu optimieren. Wie selbstverständlich wurden diese Kinder für ihre Familie damit zu Multiplikatoren in Sachen Zahngesundheit – davon zeugten die vielen Gespräche mit den Eltern am „Tag des Familienfestes“, welches jeweils am Samstag den Abschluss bildete. So wurde in der Kinderspielstadt Zahnprophylaxe in der ureigenen Form praktiziert. Naturgesunde Zähne in vielen Kindermündern werden es danken! Dass dieser Einsatz – und damit das erfolgreiche Konzept, welches ihm zu Grunde liegt – Bewunderung findet, kommt nicht überraschend. Zum Ausdruck kommt diese Anerkennung nicht zuletzt durch den Besuch von vielen Politikern in der Zahnarztpraxis Doktor Paula Zahn. Denn vom „learning by doing-Konzept“ des Prophylaxe-Angebotes profitierte auch dieser Personenkreis. So konnte die Praxis Doktor Paula Zahn dieses Jahr die Bundestagsabgeordnete Karin Maag in Begleitung ihres Mannes begrüßen. Sie nahm Platz auf dem Untersuchungsstuhl, auf dem in den Jahren zuvor sowohl der Ministerpräsident als auch die Ministerin für Soziales in Baden-Württemberg sich einer zahnärztlichen Kontrolluntersuchung unterzogen hatten. Der erste Bürgermeister der Stadt Stuttgart Michael Föll sowie der Chef der BW-Bank fanden sich dieses Jahr ein. Darüber hinaus der Bundestagsabgeordnete Dr. Stefan Kaufmann. Die Frau des Ministerpräsidenten, Gerlinde Kretschmann, war sichtlich angetan bei der Führung durch die Zahnarztpraxis Doktor Paula Zahn. Konnte sie sich doch von der professionellen Arbeit des Zahnarztteams – welches aus Kindern der Kinderspielstadt bestand – überzeugen. Und sollte zukünftig in der Kinderspielstadt München eine Zahnarztpraxis stehen, so wäre die Initialzündung dazu aus Stuttgart gekommen, wo dieses Jahr eine Abordnung aus der Kinderspielstadt München zu Besuch war. Erfolg lässt sich eben nicht bremsen, auch nicht an den Landesgrenzen.

Dr. Gottfried Strayle