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Kultur

Paul Klee in der Fondation Beyeler

 

Die abstrakte Dimension

Ausgabe 11, 2017

Die Fondation Beyeler präsentiert noch bis 21. Januar 2018 eine umfangreiche Ausstellung des Künstlers Paul Klee, eines der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. Zum ersten Mal überhaupt wird im Rahmen dieser Ausstellung Klees Verhältnis zur Abstraktion, jener Errungenschaft der modernen Malerei, beleuchtet.

Abstraktion. Wie viele seiner europäischen Künstlerkollegen stellte sich auch Paul Klee dieser Herausforderung. In seinem OEuvres lassen sich vom Früh- bis Spätwerk Beispiele für die Abkehr vom Gegenständlichen hin zur Gestaltung abstrakter Bildwelten beobachten. Natur, Architektur, Musik und Schriftzeichen sind die zentralen, wiederkehrenden Themen.

Werkgruppen. Beginnend im Jahr 1912 zeigt die retrospektiv gestaltete Ausstellung verschiedene Werkgruppen in chronologischer Reihenfolge, anhand derer sich die entscheidenden Etappen von Klees Entwicklung nachverfolgen lassen: Die sich über sieben Säle erstre- Paul Klee in der Fondation Beyeler Die abstrakte Dimension Die Fondation Beyeler präsentiert noch bis 21. Januar 2018 eine umfangreiche Ausstellung des Künstlers Paul Klee, eines der bedeutendsten Maler des 20. Jahrhunderts. Zum ersten Mal überhaupt wird im Rahmen dieser Ausstellung Klees Verhältnis zur Abstraktion, jener Errungenschaft der modernen Malerei, beleuchtet. ckende Schau beginnt mit Klees Anfängen als Maler in den 1910er Jahren in München und der berühmten Tunis-Reise von 1914, thematisiert folgend die Zeit des Ersten Weltkrieges und des Bauhaus- Jahrzehnts von 1921 bis 1931 mit den bekannten Schachbrettbildern, Schichtaquarellen und Werken, die auf die Auseinandersetzung mit der Geometrischen Abstraktion in den 1930er Jahren verweisen.

Die Gemälde, die im Anschluss an Klees Reisen nach Italien und Ägypten in den späten 1920er und frühen 1930er Jahren entstanden, führen schliesslich zu den Zeichenbildern im Spätwerk des Malers sowie seinen Bildentwürfen für die Nachkriegskunst.

Leihgaben. Für die groß angelegte Ausstellung konnte die Fondation Beyeler eine Vielzahl von wertvollen Leihgaben aus 35 international bedeutenden Museen und öffentlichen Sammlungen gewinnen, darunter das Metropolitan Museum und das Museum of Modern Art in New York, das Centre Pompidou in Paris, die Albertina in Wien, die Staatlichen Museen zu Berlin – Sammlung Berggruen, die Kunstsammlung Nordrhein- Westfahlen in Düsseldorf, die Sammlung Rosengart in Luzern, das Kunstmuseum Basel sowie das Zentrum Paul Klee in Bern. Zudem zeigt die Werkschau 52 Werke aus Privatsammlungen aus Europa und Übersee, die der Öffentlichkeit sonst nicht oder nur selten zugänglich sind.

Mit 20 Werken zählt Paul Klee zusammen mit Pablo Picasso zu den Künstlern, die in der Sammlung Beyeler am meisten vertreten sind. Für Ernst Beyeler gehörte Klee zu den bedeutendsten Malern des 20. Jahrhunderts. Eine der ersten Ausstellungen in der Galerie Beyeler an der Bäumleingasse war 1952 Paul Klee gewidmet; weitere Schauen, die verschiedene Aspekte in Klees Schaffen beleuchteten, folgten.

Fondation Beyeler/IZZ