Zahnaerzteblatt.de

 

Tag der Zahngesundheit 2017

Herzliche Einladung zum Tag der Zahngesundheit  von Mittwoch, 20. September 2017 bis Freitag, 22. September 2017 (9 bis 17 Uhr) und Samstag, 23. September 2017 (9 bis 14 Uhr) auf dem Hafenmarkt in Esslingen am Neckar.

Eröffnungsveranstaltung auf dem Hafenmarkt in Esslingen am Neckar. Mittwoch, 20. September 2017, 11 Uhr. Seien Sie dabei, wenn auf einer großen Show-Bühne zahlreiche Prominente aus Politik, Wissenschaft und Kultur gemeinsam mit der charmanten Moderatorin Martina Meisenberg die Tage der Zahngesundheit eröffnen. Im lebendigen Dialog werden die Gäste so manches Geheimnis über ihre Zahnputzgewohnheiten preisgeben, aber auch über gesunde Ernährung oder Maßnahmen zur Mundhygiene sprechen. Viele Vertreter von Presse, Funk und Fernsehen werden erwartet.

Neues Patienten-Magazin "Patient aktuell"

Die LZK hat gemeinsam mit der KZV ein eigenes Magazin für Patientinnen und Patienten aufgelegt. Mit der ZBW-Ausgabe August/ September erhalten alle niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte drei Ausgaben von "Patient aktuell". Das neue Patienten-Magazin ist zur Auslage in den Wartezimmern der Praxen gedacht. 



In der ersten Ausgabe erklärt Prof. Dr. Andrej M. Kielbassa Methoden und Wirkungen des Bleachings. Außerdem erfahren interessierte Patienten, wie eine Professionelle Zahnreinigung, kurz PZR, abläuft. Wir stellen die Zahnmedizinische Patientenberatungsstelle Baden-Württemberg vor und erklären, warum die Bürgerversicherung dem Bürger schadet. Und nicht zu vergessen: Wir erinnern die Patienten, dass sie vor dem Urlaub unbedingt noch einen Zahnarzttermin vereinbaren!

Es ist geplant, "Patient aktuell" künftig in regelmäßigen Abständen herauszugeben und dem Zahnärzteblatt (ZBW) beizulegen.

Eine Nachbestellung weiterer Ausgaben ist über presse@lzk-bw.de möglich!

Hier können Sie das Patienten-Magazin "Patient aktuell" online ansehen.

Dialog-Begegnung mit MdB Michael Hennrich (CDU)


Im seinem Wahlkreisbüro in Nürtingen empfing der CDU-Bundesabgeordnete Michael Hennrich am 23. Mai LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert zur Dialog-Begegnung. Der LZK-Präsident wurde vom Leiter des IZZ, Johannes Clausen, begleitet.


Michael Hennrich MdB (l.) mit Dr. Torsten Tomppert
(Foto: Christian Ignatzi/IZZ)

Angesprochen auf sein Interview mit dem Ärztlichen Nachrichtendienst (änd) vor einigen Wochen hat Michael Hennrich seine Ideen zur Weiterentwicklung des deutschen Versicherungssystems und seinen Vorschlag für eine 
"vereinheitlichte Gebührenordnung" nochmals erläutert. Die vereinheitlichte Gebührenordnung wolle er über kollektive Selektivverträge in Anlehnung an das baden-württembergische Hausarztmodell und nicht über Selektivverträge mit Einzelpraxen absichern.

Dr. Tomppert stellte dem CDU-Abgeordneten das Modell der BZÄK für eine sogenannte 
reformierte Dualität vor. Reformierte Dualität bedeutet: Maßvolle, aber zielorientierte Weiterentwicklung des dualen Gesundheitssystems aus GKV und  PKV  auf  der  Versicherungs-,  Versorgungs-  und  Vergütungsseite. In der GKV soll ein generationengerechtes, in der PKV  ein  soziales  und  wettbewerbliches  Gesundheitssystem etabliert werden.

"Es war ein offenes und konstruktives Gespräch", resümierte Dr. Tomppert die Dialog-Begegnung, "wir haben vereinbart, weiter in Kontakt zu bleiben".

(Quelle: Landeszahnärztekammer BW, Kammer Inform, Ausgabe 12/2017)

42. Jahrestagung der südbadischen Zahnärzteschaft

Wieder ein voller Erfolg in Rust


(Foto: Michael Bamberger)


Die 42. Jahrestagung der südbadischen Zahnärzteschaft, die zum dritten Mal im Confertainment Center des Europaparks in Rust stattfand, war wieder ein voller Erfolg – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Vorsitzende der Bezirkszahnärztekammer Freiburg, Dr. Peter Riedel, konnte am 28. April noch mehr Teilnehmer begrüßen als im letzen Jahr. Schon 2016 machten 800 Zahnärztinnen und Zahnärzten und 800 Zahnmedizinische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Kongress zu einer der beliebtesten Fortbildungsveranstaltungen in ganz Deutschland. Dr. Riedel hieß neben der gesamten zahnärztlichen Prominenz aus dem Ländle auch führende Standespolitiker aus Frankreich willkommen - und Referenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gut besucht waren auch die Stände der 58 Aussteller, der Pre-Congress mit 10 Workshops und 5 Seminaren sowie die beiden Spezialpodien. Und so erfüllte sich Dr. Riedels Wunsch nach „zwei erlebnisreichen Tagen“ für das ganze Praxisteam, denn zeitgleich mit dem wissenschaftlichen Programm fand auch die 28. Fortbildungstagung der Bezirkszahnärztekammer Freiburg für Zahnmedizinische Fachangestellte statt. Zu den Erlebnissen, die Rust in Fülle zu bieten hatte, gehörte sicherlich auch das zwanglose Get Together am 27. April und vor allem der Gesellschaftsabend mit Dinner-Show, Artistik, Tanz und Disco.

Zukunftsweisende Konzepte
Eingebettet in den von Prof. Dr. Elmar Hellwig geleiteten wissenschaftlichen Kongress unter dem Thema „Zukunftskonzepte der restaurativen Zahnerhaltung" war das zweite Spezialpodium zum Thema Kieferorthopädie und das erste Spezialpodium „Oralchirurgie“. Beide Veranstaltungen wurden nicht nur von Spezialisten, sondern auch von vielen interessierten Zahnärztinnen und Zahnärzten besucht. Besonders viel Zuspruch erfuhr die Podiumsdiskussion zur Zukunft der Oralchirurgie in Deutschland. Mit viel spontanem Beifall bedacht wurde der Festvortrag zur „Nachhaltigkeit der Gesundheitsversorgung“ von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen, Freiburg. Der Experte für Finanzwissenschaft hatte gleich zu Beginn darauf hingewiesen, dass es bei seinen eindringlichen Worten nicht besonders festlich zugehen würde. Hatte er sich doch zum Ziel gesetzt, die Konsequenzen des demografischen Wandels für die Nachhaltigkeit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufzuzeigen. Dabei gab er zu bedenken, dass es seiner Meinung nach mehr als fraglich sei, ob zukünftige Generationen quasi bedingungslos bereit seien, das vermeintlich solidarische System der GKV unverändert weiterzuführen.

Ausführliche Berichte zu den  einzelnen Veranstaltungen finden Sie im ZBW 6/2017 des ZBW und ab Anfang Juni auch mit weiterführenden Links im Online-Angebot.

Dorothea Kallenberg

30. Walther-Engel-Preis

Im Rahmen der Karlsruher Konferenz am 31. März 2017 wurde der 1986 ins Leben gerufene renommierte Walther-Engel-Preis verliehen. Der 30. Preisträger, Dr. Ingwert Tschürtz M.A., Schwäbisch Gmünd, hat als Trainer und Supervisor  das seit 2014 bestehende Curriculum „Zahnärztliche Hypnose" der Akademie für zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe maßgeblich geprägt. Die Laudatio hielt Dr. Torsten Tomppert, Präsident der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg. Im Beisein von acht bisherigen Preisträgern, darunter Dr. Sedin Kobaslija, Sarajevo, Prof. Dr. Bernd Klaiber, Würzburg, und PD Dr. Anne Wolowski, Münster, hob der Kammerpräsident die wissenschaftlich und praktisch fundierte Expertise des Hypnosespezialisten hervor, der auch als Supervisor mit großem Fingerspitzengefühl  Kolleginnen und Kollegen mit diesem besonderen Gebiet vertraut gemacht hat. Dr. Tschürtz führt ,„die eindrucksvolle Reihe der Preisträger in angemessener Weise fort", so der Präsident der LZK BW weiter. 

Der nach Prof. Dr. Walther Engel (1911–1984), dem Gründer der Akademie für zahnärztliche Fortbildung benannte Preis, wird alljährlich an Persönlichkeiten verliehen, die sich um den wissenschaftlichen Gedankenaustausch und um die Ziele der Karlsruher Akademie verdient gemacht haben. Entsprechend den Statuten wird das Preisgeld für einen Aufenthalt 
an einer wissenschaftlichen Institution im Ausland verwendet. Dr. Ingwert Tschürtz, seit 1993 in eigener Praxis niedergelassener Zahnarzt, wird davon einen Aufenthalt bei der Milton H. Erickson Foundation in Phoenix, Arizona bestreiten. Die gemeinnützige Institution ist dem Erbe des amerikanischen Psychiaters, Psychologen und Psychotherapeuten Milton H. Erickson verpflichtet, der als Begründer der modernen Hypnose und Hypnotherapie gilt. 

Dorothea Kallenberg


LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert verleiht den Walther-Engel-Preis 2017 an Dr. Ingwert Tschürtz, M.A., Schwäbisch Gmünd. Im Hintergrund: Einige Walther-Engel-Preisträger aus der Vergangenheit: 
v.l.n.r.: Dr. Elmar Ludwig, Ulm (2012) – Dr. Jochen Klemke, M.A., Speyer (2001) – Prof. Dr. Eleni Roussa, Freiburg/Brsg. (2010) – Prof. Dr. sci. Sedin Kobaslija, Sarajevo (2000) – PD Dr. Anne Wolowski, Münster (2012) – Prof. Dr. Bernd Klaiber (1986 – er war der 1. Preisträger) – Dr. Bernd Reiss, Malsch (1996) – Prof. Dr. Stefan Rupf, Homburg/Saar (2016).
(Foto: Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe/Markus Lehr)

Personalia BZK Stuttgart

Verabschiedung von Vorstandsmitgliedern der BZK Stuttgart

Bereits im September letzten Jahres verabschiedete der VV-Vorsitzende der BZK Stuttgart, Dr. Klaus Lux, im Rahmen der Vertreterversammlung die drei langjährigen Vorstandsmitglieder Dr. Konrad Bühler, Dr. Renate Lüllwitz-Hoch sowie Dr. Helmut Schönberg. Im Dezember gab es dann eine stimmungsvolle Feier, zu der die drei ehemaligen Vorstandsmitglieder ins Zahnärztehaus Stuttgart einluden, um sich von ihren berufspolitischen Weggefährten zu verabschieden. 

Dr. Bühler, Dr. Lüllwitz-Hoch und Dr. Schönberg  waren von 2001 bis 2016 gewählte Mitglieder im Vorstand der BZK Stuttgart. Dr. Konrad Bühler prägte dabei von 2003 bis 2016 die Geschicke der BZK Stuttgart als Vorsitzender des Vorstands. Dr. Renate Lüllwitz-Hoch war von 2006 bis 2016 seine Stellvertreterin. Gleichzeitig war Dr. Lüllwitz-Hoch im Prophylaxeausschuss der LZK BW tätig und außerdem die Prophylaxereferentin der LZK. Seit Beginn im Jahr 2001 setzte sie sich zusätzlich für ältere und pflegebedürftige Menschen im Arbeitskreis Alterszahnheilkunde und Behindertenbehandlung ein. Zudem war sie noch die Beauftragte für die Belange Berufe und Familie der LZK BW. Als eine der wenigen Frauen prägte sie durch ihre vielfältigen Aufgaben lange Jahre die Standespolitik der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg. Dr. Helmut Schönberg war neben seiner Tätigkeit im Vorstand der BZK Stuttgart auch Mitglied des Ausschusses für ZFA der LZK BW. Zusätzlich engagierte er sich über 30 Jahre lang als Fachlehrer an der Berufsschule in Schorndorf.

v.l.n.r.: Dr. Helmut Schönberg, Dr. Konrad Bühler und Dr. Renate Lüllwitz-Hoch



Dialog-Begegnung im Königsbau

Die Spitzenvertreter der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg, LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert und KZV-Vorstandsvorsitzende Dr. Ute Maier, führten am 14.Februar 2017 in der Geschäftsstelle des IZZ einen politischen Dialog mit Dr. Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand, den baden-württembergischen Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen.
Folgende Themen wurden u.a. diskutiert: Aufgaben der Selbstverwaltung, Stärkung des ländlichen Raumes, Feminisierung des zahnärztlichen Berufsstandes, Praxisbegehungen und Prävention.
Johannes Clausen, Leiter des IZZ (l.) moderierte das Gespräch.
Fotos: C. Richter/IZZ



Johannes Clausen, IZZ, Dr. Ute Maier, KZV BW, Dr. Torsten Tomppert, LZK BW, Oliver Hildenbrand und Dr. Sandra Detzer, Bündnis 90/Die Grünen.


Oliver Hildenbrand und Dr. Sandra Detzer informierten sich zuerst über die Strukturen der zahnärztlichen Selbstverwaltung.


LZK-Präsident Dr. Torsten Tomppert


Dr. Ute Maier, Vorstandsvorsitzende der KZV BW



ZBW-Workshop: Herausgeber und ZBW-Redaktion stellen Weichen

Kommunikation ist erfolgreich, wenn gute und attraktive Themen zum richtigen Zeitpunkt gezielt auf die Agenda gebracht werden. Um im Jahr 2017 für das Zahnärzteblatt Baden-Württemberg einen adressatengerechten Themenzuschnitt zu entwickeln, trafen sich beim ZBW-Workshop am 3. und 4. Februar in Ludwigsburg Dr. Ute Maier, Vorsitzende des Vorstands der KZV BW, Dr. Torsten Tomppert, Präsident der LZK BW, Dr. Norbert Struß, stv. Präsident der LZK BW, Dr. Hans Hugo Wilms, Referent für Öffentlichkeitsarbeit der KZV BW, Axel Maag, Direktor der LZK BW, Andrea Mader, Leiterin Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der LZK BW, Guido Reiter, Leiter Kommunikation und Medien der KZV BW, Florian Wahl, Leiter Stabsstelle Politik der KZV BW, Gabriele Billischek, Redaktionsassistentin ZBW, Johannes Clausen, Chefredakteur ZBW, Ulrike Fuchs, Büroleiterin Informationszentrum Zahngesundheit, Sandra Limley-Kurz, Grafikerin ZBW, Christian Ignatzi, Redakteur ZBW, sowie Claudia Richter, Redakteurin ZBW.

Mit großem Engagement wurden beim ZBW-Workshop gesundheits- und berufspolitische Themen und Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene diskutiert, wegweisende Akzente gesetzt und Weichen gestellt, um den Leserinnen und Lesern des Zahnärzteblattes praxisrelevante Beiträge zu bieten. Das ZBW deckt ein breites Themenspektrum ab, ohne dabei auf die nötige Tiefe der fachlichen Informationen zu verzichten. Deshalb ist es der Redaktion ein großes Anliegen, neben berufspolitischen Berichten, Reportagen, Leitartikeln, Kommentaren und Interviews den Leserinnen und Lesern auch namhafte Autoren aus Wissenschaft und Praxis in der Rubrik Fortbildung zu Wort kommen zu lassen. Gerade in diesem Bereich möchte das ZBW ein umfassendes Informationsangebot auf hohem Niveau bieten. In Zukunft soll der Fokus auf Fortbildungsthemen weiter verstärkt werden, um der Leserschaft auch hier einen hohen Nutzwert zu bieten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Workshops war das Thema Journalismus im Zeitalter der Digitalisierung. Welche Digitalisierungsstrategie die Zeitungsgemeinschaft Stuttgarter Zeitung/Stuttgarter Nachrichten als Reaktion auf den schrumpfenden Printmarkt verfolgt, referierte Willi Reiners, Redakteur der Stuttgarter Nachrichten. ZBW-Redakteurin Claudia Richter lieferte anschließend einen Überblick über die bisherige digitale Entwicklung des ZBW sowie einen Ausblick auf die Möglichkeiten im ZBW-Onlinebereich. Am Ende waren sich die Workshop-Teilnehmer einig, dass das Onlineangebot des Zahnärzteblatts weiter ausgebaut werden und durch die Präsenz in den sozialen Netzwerken ergänzt werden soll.
IZZ


Fotoimpressionen
(Fotos: Ignatzi/IZZ)


Herausgeber und ZBW-Redaktion trafen sich Anfang Februar 2017 in Ludwigsburg zum ZBW-Workshop.


Dr. Norbert Struß, Dr. Torsten Tomppert, Axel Maag und Andrea Mader von der LZK BW (v.l.n.r.)


Florian Wahl, Dr. Ute Maier und Guido Reiter von der KZV BW (v.l.n.r.)


Dr. Norbert Struß, Dr. Torsten Tomppert und Axel Maag (v.l.n.r.)


Guido Reiter und Dr. Hans Hugo Wilms von der KZV BW sowie Dr. Norbert Struß, Dr. Torsten Tomppert, Axel Maag und Andrea Mader von der LZK BW (v.l.n.r.)


Gabriele Billischek, Johannes Clausen und Claudia Richter vom IZZ BW (v.l.n.r.)


Dr. Torsten Tomppert, Axel Maag und Andrea Mader (v.l.n.r.)


Sandra Limley-Kurz, Florian Wahl, Dr. Ute Maier, Guido Reiter und Dr. Hans Hugo Wilms (v.l.n.r.)


Dr. Norbert Struß (l.) und Dr. Torsten Tomppert


Willi Reiners von den Stuttgarter Nachrichten referierte zum Thema "Tageszeitung im Zeitalter der Digitalisierung"


Claudia Richter vom IZZ berichtete über Entwicklung und Möglichkeiten von ZBW-Online.


LAGZ: Die Zahngesundheit von Kindern hat sich nochmals verbessert

Spitzenwerte für Baden-Württembergs Kinderzähne


Die Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit Baden-Württemberg e.V. (LAGZ) blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem die Zahngesundheit von Kindern sich nochmals verbessert hat. 

Bei den 12-Jährigen lag im Untersuchungsjahr 2015/2016 der DMF-T-Index im Schnitt bei 0,32. Dieser Wert zeigt an, wie viele Zähne pro Kind kariös sind bzw. wegen Karies gefüllt oder extrahiert wurden. Umso niedriger der Wert, umso weniger Kinder haben oder hatten bis jetzt Karieserfahrung. Für Baden-Württemberg bedeutet das, dass nur jedes dritte Kind einen kariösen, gefüllten oder fehlenden Zahn hat. Vor fünf Jahren war es noch jedes zweite Kind.

Ein Wert von 0 bedeutet ein naturgesundes Gebiss. Schülerinnen und Schüler in Baden-Württemberg wiesen im Vergleich mit allen anderen Bundesländern schon seit Jahren die geringste Kariesrate auf. Gezeigt werden konnte das anhand von regelmäßigen Erfolgskontrollen, bei denen die Effektivität der Gruppenprophylaxe gemessen wird. Dr. Günter Pfaff vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg berichtete am 24.11.2016 dem LAGZ-Vorstand vom Abschluss dieser epidemiologischen Begleituntersuchungen zum Ende des Schuljahrs 2015/2016. Untersucht wurden knapp 5.500 Schüler der ersten und sechsten Klassen in Grundschulen, Gemeinschaftsschulen, Haupt- und Werkrealschulen, Realschulen, Gymnasien und Sonderschulen. 

Neue Form der Kariesdiagnostik
Die Begleituntersuchungen wurden zum ersten Mal nach dem mehrstufigen International Caries Detection and Assessment System (ICDAS) durchgeführt. Es kann ohne Probleme mit den bisher erhobenen DMF-T-Werten verglichen werden, hat aber den Vorteil, dass auch ganz frühe Formen der Karies erfasst werden können, was für Prophylaxemaßnahmen besonders bedeutsam ist. Vergleicht man dieses deutschlandweit beste Ergebnis für die hiesigen Schüler mit den Zahlen von 1994, als in Baden-Württemberg bei den Zwölfjährigen ein Index von 2,4 ermittelt wurde, kann man ermessen, welchen Fortschritt die Zahngesundheit dank der zahlreichen Prophylaxebemühungen, insbesondere der Gruppenprophylaxe, gemacht hat.

Unter dem Begriff Gruppenprophylaxe versteht man breitenwirksame und flächendeckenden Maßnahmen in Kindergärten, Kindertageseinrichtungen und Schulen, die der Erhaltung und Verbesserung der Mundgesundheit dienen. Sie kommen jährlich rund 600.000 Kinder im Alter bis zu zwölf Jahren zugute, bei denen im Rahmen dieser Gruppenprophylaxe eine Untersuchung der Mundhöhle, die Erhebung eines Zahnstatus und eine „Zahnschmelzhärtung“ durch Fluoridierung durchgeführt wird. Sehr wichtig ist auch das Einüben des richtigen Zähneputzens und die Aufklärung über zahngesunde Ernährung sowie über zahnschädliche Verhaltensweisen.

Professionelle Prophylaxefachkräfte
Auch Erzieherinnen und Eltern werden in die Aufklärungsarbeit mit einbezogen, die durch bestens geschulten Fachkräfte durchgeführt wird. Zusammen mit Zahnärztinnen und Zahnärzten des öffentlichen Gesundheitsdienstes und unterstützt von über 1.400 niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzten haben die rund 170 Prophylaxe-Fachkräfte in allen 37 Stadt- und Landkreisen Baden-Württembergs auch im zu Ende gehenden Jahr wieder ein enormes Pensum bewältigt. Hinzu kommt noch, dass in Schulen und Behinderteneinrichtungen, in denen das durchschnittliche Kariesrisiko überproportional hoch ist, gruppenprophylaktische Maßnahmen bis zum 16. Lebensjahr durchgeführt und spezielle Programme für Hochrisikogruppen angewendet werden.

Das ist die LAGZ
Unter dem Dach der Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit Baden-Württemberg e.V., die dazu beiträgt, die Idee einer nachhaltigen Zahngesundheitsförderung in Politik und Gesellschaft zu verankern, sind 37 regionalen Arbeitsgemeinschaften Zahngesundheit zusammengeschlossen. Sie alle haben ein gemeinsames Ziel: die Erhaltung und Förderung der Zahngesundheit und damit die Verhütung von Zahn- und Munderkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Ordentliche Mitglieder sind aktuell das Ministerium für Soziales und Integration, der Landkreis- und der Städtetag Baden-Württemberg, die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, die AOK Baden-Württemberg, der BKK Landesverband Süd Regionaldirektion Baden-Württemberg, die IKK classic, der Verband der Ersatzkassen e. V. - Landesvertretung Baden-Württemberg sowie weitere Krankenkassen und fördernde Mitglieder.

Hier können Sie die Pressetexte der LAGZ e. V. abrufen:
Pressetext (Langfassung) als PDF zum Herunterladen.
Pressetext (Kurzfassung) als PDF zum Herunterladen.
Statistik als PDF zum Herunterladen.

Konstituierende Vertreterversammlung der LZK BW: Generationenwechsel und das Ende einer Ära


 Dr. Torsten Tomppert ist neuer LZK-Präsident


Stuttgart, 3. Dezember 2016
 - Dr. Torsten Tomppert (Esslingen) ist neuer Präsident der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg (LZK BW) und steht damit in der 16. Kammerperiode 2017 bis 2020 an der Spitze der Berufsvertretung der baden-württembergischen Zahnärzteschaft. Er wird künftig einen deutlich verjüngten Vorstand leiten.



Dr. Torsten Tomppert, Esslingen (Foto: Kleinbach)

Mit seiner Wahl am Samstag, 3. Dezember 2016 löst Dr. Tomppert den Vaihinger Zahnarzt Dr. Udo Lenke ab, der nach 16 Jahren als Präsident nicht erneut kandidierte. Dr. Lenke verabschiedet sich nach vier Kammerperioden als Präsident und zwei Kammerperioden als stellvertretender Präsident in den standespolitischen Ruhestand. Am Vortag würdigten die Delegierten seine Verdienste um den zahnärztlichen Berufsstand mit der Ernennung zum Ehrenpräsidenten.

Politische Kammer
Dr. Torsten Tomppert erreichte bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Stimmenmehrheit, er war ohne Gegenkandidaten zur Wahl für das Amt des Präsidenten angetreten. „Die Kammer muss politischer werden“ - der neue Präsident will die Kammer zukünftig gezielter auf gesundheitspolitische Entwicklungen und ihre Konsequenzen für Patient wie Profession ausrichten.

Als Stellvertreter an die Seite Dr. Tompperts wählten die Delegierten Dr. Norbert Struß (Freiburg). Er setzte sich ebenfalls im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit ohne Gegenkandidaten durch.

Die baden-württembergischen Zahnärztinnen und Zahnärzte legen ihre Interessenvertretung in erfahrene Hände: Der neue Präsident sowie sein Stellvertreter sind bereits seit 2001 Delegierte der Vertreterversammlung der LZK BW. Dr. Struß ist seit Beginn der 14. Kammerperiode 2009 Mitglied im Vorstand der LZK BW – er wird über die Landesgrenzen hinweg als ausgewiesener Experte im Bereich der Praxisführung geschätzt. 

In neuer Besetzung präsentiert sich nicht nur das Präsidium der Landeszahnärztekammer, sondern auch der Vorstand. Die Delegierten wählten als weitere neue Mitglieder Dr. Bert Bauder (Mannheim) und Dr. Hendrik Putze (Stuttgart) sowie erneut Dr. Dr. Heiner Schneider (Metzingen) in den Vorstand. Die vier Vorsitzenden der Bezirkszahnärztekammern – Dr. Norbert Engel, Vorsitzender der Bezirkszahnärztekammer Karlsruhe, Dr. Wilfried Forschner, Vorsitzender Bezirkszahnärztekammer Tübingen, Dr. Eberhard Montigel, Vorsitzender der Bezirkszahnärztekammer Stuttgart und Dr. Peter Riedel, Vorsitzender der Bezirkszahnärztekammer Freiburg komplementieren den Vorstand.

Mit der Wahl des Präsidiums, des Vorstandes, des Haushaltsausschusses und der Ausschüsse hat die Landeszahnärztekammer ihre Entscheidungs- und Fachgremien besetzt und ist damit gerüstet, den Herausforderungen des Berufsstandes zu begegnen.  


Weiteres Amt für Dr. Eva Hemberger

Die Präsidentin der Versorgungsanstalt
Frau Dr. Eva Hemberger wurde in den Vorstand der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen gewählt

Die Delegierten der 39. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e.V. (ABV) in Berlin haben am 26.11.2016 in Stuttgart die Präsidentin der Versorgungsanstalt, Frau Dr. Eva Hemberger, einstimmig in ihren Vorstand gewählt. Die ABV vertritt als Spitzenorganisation die Interessen von insgesamt bundesweit 89 berufsständischen Versorgungswerken für die Angehörigen der verkammerten Freien Berufe. Die Präsidentin der Versorgungsanstalt, Frau Dr. Eva Hemberger, vertritt somit künftig sowohl in ihrer Funktion als Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Versorgungswerke für Zahnärzte als auch als Mitglied des Vorstands der ABV die Interessen für die Angehörigen der verkammerten Freien Berufe.


Kontinuität und Innovation: Delegierte bestätigen Vorstand der KZV BW im Amt

Neue Vertreterversammlung und Präsidium konstituiert

Die Aufgaben im Gesundheitswesen sind herausfordernd und vielfältig, die Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg ist dafür hervorragend aufgestellt: Der bewährte und erfahrene Vorstand mit Dr. Ute Maier, Ass. jur. Christian Finster und Dipl.-Volkswirt Christoph Besters ist für die Amtsperiode 2017 – 2022 mit einer großen Mehrheit wiedergewählt worden.
Die neue Vertreterversammlung (VV) der KZV BW hat sich am Mittwoch, 05.10.2016, im Zahnärztehaus Baden-Württemberg in Stuttgart konstituiert.

Zum Vorsitzenden der Vertreterversammlung wählten die Delegierten Dr. Dr. Alexander Raff, Stuttgart. Stellvertretender VV-Vorsitzender ist Dr. Ulrich Jeggle, Backnang. Beide erzielten hervorragende Stimmergebnisse, welche einen großen Vertrauensbeweis und ein klares Signal darstellen, die Interessen der Zahnärztinnen und Zahnärzte Baden-Württembergs zu vertreten.

Ebenfalls eine große Mehrheit der Stimmen erhielten die drei Vorstandsmitglieder der KZV BW: wiedergewählt wurden Dr. Ute Maier, Vorsitzende des Vorstandes, Ass. jur. Christian Finster, stv. Vorstandsvorsitzender und Dipl.-Volkswirt Christoph Besters, stv. Vorstandsvorsitzender. „Unser Ziel ist es, die KZV BW als Dienstleister für die Kollegenschaft weiter auszubauen. Wir sehen es als unsere Aufgabe an, die Rechte und Interessen der Zahnärzte wahrzunehmen, d.h. Rat, Schutz und Hilfe in allen vertragszahnärztlichen Angelegenheiten zu geben“, betonte Dr. Ute Maier.

Aktuell stehen große gesundheitspolitische Themen auf der Agenda, wie z. B. der Erhalt der Freiberuflichkeit und der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, die Sicherstellung der wohnortnahen Versorgung und insbesondere einer angemessenen Vergütung, sowie die Qualitätssicherung. Ebenso das GKV-Selbstverwaltungsstärkungsgesetz und das sogenannte Antikorruptionsgesetz.  

Ferner wurden zahlreiche ehrenamtliche Gremien und Positionen in der Selbstverwaltungskörperschaft neu gewählt.


Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg
Albstadtweg 9
70567 Stuttgart
Tel.: 0711/7877-221
Mail: info@kzvbw.de

Pressekontakt
Guido Reiter 
Leiter Kommunikation und Medien der KZV BW
Tel.: 0711/7877-220
Mail: guido.reiter@kzvbw.de


Pressetext als PDF zum Herunterladen


Foto:
Die Delegierten der VV der KZV BW bestätigten den Vorstand – Dr. Ute Maier (Mitte), Ass. jur. Christian Finster (rechts), Dipl.-Volkswirt Christoph Besters (links) – im Amt. (Fotonachweis: KZV BW/Kleinbach)





Fünfte Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS V)

Das Institut Deutscher Zahnärzte (IDZ) erforscht im Auftrag der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und Bundeszahnärztekammer (BZÄK) die Mundgesundheit der Bevölkerung in Deutschland. Für die inzwischen fünfte Auflage der DMS-Studien hat das IDZ von Oktober 2013 bis Juli 2014 ca. 4600 Menschen aus allen sozialen Schichten und Altersgruppen in insgesamt 90 Untersuchungsgemeinden in einer repräsentativen Erhebung befragt und zahnmedizinisch-klinisch untersucht. Die gesamte Sudie umfasst mehr als 600 Seiten. Die Kurzstudie fasst dabei die zentralen Ergebnisse und wichtigsten Aussagen zum Zahn- und Mundgesundheitszustand der Bevölkerung in Deutschland zusammen

Hier gibt es weitere Informationen zur Fünften Deutschen Mundgesundheitsstudie (DMS V).


Zahnärztlicher Kinderpass läuft aus

Für die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder U1 bis U9 gelten ab Juli 2016 neue Anforderungen. Dazu gibt es ein neues Kinderuntersuchungsheft („Gelbes Heft“) und damit entfällt auch der bisherige Zahnärztliche Kinderpass.

Zukünftig werden neue Anforderungen an die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres gelten. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat in Berlin den noch ausstehenden Beschluss zur Dokumentation der sogenannten U1 bis U9 im „Gelben Heft“ (Kinderuntersuchungsheft) gefasst. Die überarbeiteten Untersuchungsinhalte sind vom G-BA bereits im Juni 2015 beschlossen worden, bisher aber noch nicht in Kraft getreten. Im August 2015 hatte der G-BA zudem entschieden, dass jedes Neugeborene zukünftig auf Mukoviszidose (Zystische Fibrose) untersucht werden kann. Die neu gefasste und um das Mukoviszidose-Screening ergänzte Kinder-Richtlinie kann nun frühestens zum 1. Juli 2016 rechtsverbindlich werden.

„Mit dem heutigen Beschluss zum Kinderuntersuchungsheft – besser bekannt als „Gelbes Heft“ – sowie zu den qualitätssichernden Maßnahmen wird den Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 zukünftig eine inhaltlich und strukturell komplett überarbeitete Kinder-Richtlinie zugrunde liegen. Im Ergebnis des mehrstufigen Überarbeitungsprozesses stehen um wesentliche Elemente erweiterte Untersuchungen und neue Screening-Angebote zur Verfügung. Zudem ein neues Dokumentationsheft, in dem die Eltern sich bereits vor der Untersuchung über die wesentlichen Ziele und Inhalte informieren und eigene diesbezügliche Fragen notieren können. Mit einer herausnehmbaren Teilnahmekarte erhalten die Eltern eine neue Möglichkeit, beispielsweise gegenüber Kindergärten nachzuweisen, dass die Früherkennungsuntersuchungen wahrgenommen wurden, ohne dabei die vertraulichen Informationen zu Entwicklungsständen und ärztlichen Befunden des Kindes weiterzugeben“, erläuterte Dr. Harald Deisler, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzender des Unterausschusses Methodenbewertung.

Laut einer Pressemitteilung des G-BA im Mai 2016 ist das „Gelbe Heft“ entsprechend den neu konkretisierten und standardisierten Inhalten der Früherkennungsuntersuchungen umgestaltet worden. Der G-BA hat mit seinem aktuellen Beschluss auch die qualitätssichernden Maßnahmen neu gefasst. Ausdrücklich festgehalten ist nun, dass die in der Kinder-Richtlinie vorgegebenen Standards für die U1 bis U 9 eingehalten werden müssen, insbesondere beim Hörtest, den Sehtests und bei der orientierenden Beurteilung der Entwicklung. Die Qualität und die Zielerreichung der überarbeiteten Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 werden anhand einer repräsentativen Stichprobe evaluiert. Beispielsweise soll untersucht werden, inwieweit Kinder mit Entwicklungsauffälligkeiten frühzeitig diagnostiziert und therapiert werden können. Der G-BA wird spätestens zwei Jahre nach Inkrafttreten der Richtlinie ein unabhängiges wissenschaftliches Institut mit der Evaluation beauftragen.

Die neuen „Gelben Hefte“ werden den Geburtskliniken, Kinderarztpraxen und Hebammen rechtzeitig mit dem Inkrafttreten zur Verfügung gestellt. Ab diesem Stichtag ist zu beachten: Für Neugeborene dürfen die bisher geltenden Hefte nicht mehr ausgegeben werden. Kinder erhalten bis zur U6 zusätzlich ein neues „Gelbes Heft“, Befunde aus dem bisher verwendeten Kinderuntersuchungsheft sind nicht zu übertragen. Ab der U7 wird die Ärztin oder der Arzt die Ergebnisse auf Einlegeblättern dokumentieren, die in das vorhandene Heft eingeklebt werden. Die Teilnahmekarten und die Einlegeblätter für die neuen U7 bis U9 werden zeitgleich mit den neuen Heften zur Verfügung gestellt.
Der konsolidierte Beschluss zur Neufassung der Richtlinie wird dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und 14 Tage nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger, frühestens zum 1. Juli 2016, in Kraft. 

Für die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Baden-Württemberg bedeutet dies: Das IZZ hat die Versendung der Kinderpässe eingestellt. Es gibt aber noch einen Restbestand. Wer noch eine kleine Anzahl an Kinderpässen benötigt, kann sich an das IZZ wenden. 

Hier geht es zur Pressemitteilung des G-BA vom 19. Mai 2016.