Zahnaerzteblatt.de

 

Namen und Nachrichten

Zahnärztliche Mitteilungen

 

Sascha Rudat neuer Chefredakteur

Ausgabe 5, 2020

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) berief Sascha Rudat zum neuen Chefredakteur der „Zahnärztlichen Mitteilungen“ (zm). Sascha Rudat, der zuvor Pressesprecher der Ärztekammer Berlin war, trat die Position am 16. April an. Sein bisheriger beruflicher Werdegang umfasste unter anderem die Redaktionsleitung der Zeitschrift „Berliner Ärzte“ und die Ressortleitung Publishing der Nachrichtenagentur ddp. Rudat folgt auf Dr. Uwe A. Richter, der seit Mai 2015 Chefredakteur der Zahnärztlichen Mitteilungen war und den Posten auf eigenen Wunsch aufgab, um sich anderen beruflichen Herausforderungen zu widmen. „Mit Sascha Rudat haben wir einen erfahrenen Journalisten und Medienprofi gewonnen, der die erfolgreiche Etablierung der zm als die integrierende Informations- und Kommunikationsplattform für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte weiterführen wird. Neben den 14-tä- gig erscheinenden Print-Ausgaben wird er auch den Online-Auftritt weiterentwickeln. Da Medien heute großenteils online genutzt werden, wird der weitere Ausbau von zm-online.de die „Zahnärztlichen Mitteilungen“ zukunftssicher aufstellen“, betonten der Vorstandsvorsitzende der KZBV, Dr. Wolfgang Eßer und der Präsident der BZÄK, Dr. Peter Engel, anlässlich des Antritts des neuen zm-Chefredakteurs.

BZÄK/KZBV/IZZ

 

Beteiligungsportal des Landes

 

„Zusammen Abstand halten“

Ausgabe 5, 2020

Seit Anfang April gibt es das neue Online-Angebot „Zusammen Abstand halten“ auf dem Beteiligungsportal des Landes BadenWürttemberg. Die Website soll Bürgerinnen und Bürgern in Zeiten der Corona-Pandemie eine Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Hilfsangeboten bieten. „Wir sind in einer schweren Zeit, aber es ist beglückend zu sehen, mit wie viel Herz sich die Menschen in Baden-Württemberg gegenseitig helfen. Mit der neuen Website wollen wir einen Überblick über bestehende Hilfsangebote und Beteiligungsmöglichkeiten geben. Damit bilden wir die bunte Vielfalt ab, die sich in den Nachbarschaften in unserem Land zeigt“, sagte Staatsrätin Gisela Erler zum Start des neuen Angebots. Die neue Website sammelt unter verschiedenen Rubriken wie beispielsweise Angebote für Ältere, Familien oder Kultur Beispiele für Hilfsangebote in der CoronaKrise. So werden etwa Kontakte zu lokalen Einkaufsdiensten für ältere oder chronisch Kranke, eine „Kita to go“ mit Ideen für die Kinderbetreuung zu Hause oder Gesprächsangebote aufgelistet. Außerdem bietet die Seite einen Überblick über die verschiedenen Hilfsangebote der Institutionen, Verbände und Kommunen. Das Angebot „Zusammen Abstand halten“ ist unter folgendem Link zu finden: beteiligungsportal. baden-wuerttemberg.de/de/informieren/corona/.

Staatsministerium BW/IZZ

 

Plasmazentrum Heidelberg

 

Spender für CoronaForschung gesucht

Ausgabe 5, 2020

Bei der Suche nach Behandlungsmöglichkeiten für Patienten, die an COVID-19 erkrankt sind, ist das Plasmazentrum Heidelberg auf Spender angewiesen. Menschen, die eine solche Erkrankung im Zuge der Coronavirus-Pandemie bereits überstanden haben, könnten Plasma mit Antikörpern für die Forschung spenden, teilte das Unternehmen mit. Es gebe erste erfolgreiche Tests mit therapeutischem Plasma für die Behandlung von COVID-19-Patienten. Außerdem könnte das Blutplasma bei der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen helfen und benutzt werden, um die Wirksamkeit von bereits eingesetzten Coronatests zu überprüfen.

dpa

 

Neues Uni-Wahlfach

 

„COVID-19“

Ausgabe 5, 2020

Im Umgang mit der Corona-Krise sind auch Medizinstudierende gefragt. Mehrere Unikliniken Deutschlands haben daher das Wahlfach „COVID-19“ eingerichtet, berichtet der Deutschlandfunk. In Frankfurt am Main meldeten sich bereits knapp 1.200 Studierende zum praktischen Einsatz. Dieser soll ihnen als Studienleistung angerechnet werden. Neben dem Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt und dem dortigen Uniklinikum rief auch das Uniklinikum Jena Studierende dazu auf, in der Krise anzupacken. Auch andere Unikliniken leiteten erste Schritte für den Einsatz von Studierenden ein. Auf der Internetseite des Uniklinikums in Leipzig heißt es zum Beispiel, dass sich freiwillige Krisenhelfer bereits registrieren können. Ein Einsatz von Studierenden sei eine Win-WinSituation, teilte die Goethe-Universität mit. Die Studierenden könnten so Praxiserfahrung sammeln und gleichzeitig die Krankenversorgung des Universitätsklinikums unterstützen.

Deutschlandfunk/IZZ

INFO

„So ein Virus ist halt nun mal nicht gerecht“


Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) zur nicht immer als gerecht empfundenen Lockerung der Corona-Verordnung im Südwesten.