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Personalia

LZK-Direktor Axel Maag feiert seinen 60. Geburtstag

 

Ein umtriebiger Mensch und geselliger Unterhalter

Ausgabe 6, 2020

Axel Maag ist nicht Trainer einer Fußballweltmeister-Mannschaft wie Jogi Löw, kann nicht so gut singen wie Nena und ist nicht so diplomatisch wie Sigmar Gabriel. Eine Gemeinsamkeit haben alle drei dennoch: Sie wurden 1960 geboren. Ein Jahr, in dem John F. Kennedy Präsident der USA wird, Europa durch Zollsenkung innerhalb der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft enger zusammenwächst und Kurt Georg Kiesinger als Ministerpräsident in Baden-Württemberg wiedergewählt wird.

 

 

Axel Maag wurde in Ulm geboren und studierte Rechtswissenschaft in Tübingen. Nach dem zweiten Staatsexamen im Jahr 1991 arbeitete er kurze Zeit bei einer Versicherung bevor er am 1. Oktober 1992 in die Dienste der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg trat. Im März dieses Jahres feierte Axel Maag seinen 60. Geburtstag. Nun ist 60 heute kein Alter für einen mitten im aktiven Leben stehenden Mann, und besonders nicht für Axel Maag. Aktiv – eine bessere Be-zeichnung für Axel Maags umtriebigen Lebensstil existiert wohl nicht. Ob zu Hause, ob am Arbeitsplatz oder im Urlaub – immer geht es rund und zwar immer nicht schnell genug. An den zahlreichen Mahlzeiten, die wir gemein-sam eingenommen haben, war es fast so, als ginge es um ein Wettessen, Axel war als Erster fertig – und zwar immer. Selbst zu Hause ist häufig Aktivität angesagt, beispielsweise das weniger beliebte Rasenmähen oder Autowaschen. Mehr Freu-de bereitet die Zubereitung eines mehrgängigen Menüs. Mit feinem Geschmack für lukullische Speisen und einer vorbildlichen Ordnung in der Küche kreiert er gerne ein vorzügliches Gericht. Ordnung ist Prinzip und gilt nicht nur in der Küche. Auch an seinem Arbeitsplatz. Trotz fortgeschrittener Digitalisierung erreicht Papier noch stapelweise den Schreibtisch des Direktors der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg. Dennoch vermittelt das gesamte Büro jederzeit den Eindruck von strukturierter Ordnung als wäre es ein Demonstrationsraum für Ergonomie. Der Eindruck täuscht über die Menge an Arbeit, die der Ju-rist Axel Maag hier zügig leistet, geflissentlich hinweg. Schriftliche Vorgänge werden möglichst unverzüglich erledigt und nur ungern, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt, auf Wiedervorlage gesetzt. Entscheidungen trifft Axel Maag am liebsten gleich, wenn sie anstehen, denn deren Vertagung ist ihm ein Graus. Beim Telefonieren gilt für ihn der alte Spruch: Fasse Dich kurz. Die in seinem Arbeitsleben stets gegenwärtige Effizienz sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Axel Maag ein geselliger Mensch und charmanter Unterhalter ist. Nach erledigter Arbeit plaudert er gerne in gemütlicher Runde mit seinen Freunden und Kollegen. Dann ist da noch der Sport, für den leider zu wenig Zeit bleibt. Außer im Urlaub. Ein paar Tage Golf-Urlaub mit Freunden waren vor der Pandemie fest in seinem Jahresprogramm eingeplant. Über Skipisten aller Farben rauscht er, bei jeder Gelegenheit die sich bietet, wie der Norweger Aleksander Aamodt Kilde, norwegischer Skiläufer und Gewinner des Gesamtwelt-cups. Gelegentlich trainiert er im Fitnessstudio, um seinen sportlichen Körper in definierter Form zu halten, ohne den übertriebenen Ehrgeiz, die Figur von Ivan Leonel, dem Natural Bodybuilder und Deutschen Meister Men`s Physique erreichen zu wollen. Und Yoga. Yoga war ein Versuch wert, wurde aber nicht weiterverfolgt, was sei-ne Frau Karin sehr bedauert. Sie hatte sich erhofft, dass Axel mit Yoga einen Gang herunterschaltet. Bis zum Eintritt ins numerische Rentenalter bleiben Axel Maag noch einige Jahre. Bis dahin und darüber hinaus wird er noch einiges bewegen. Dazu wünsche ich ihm alles Gute und viel Kraft, aber auch reichlich Freude am Leben – und ein bisschen Gelassenheit. Ad multos annos.

Dr. Udo Lenke,

Ehrenpräsident der Landeszahn-ärztekammer

Baden-Württemberg