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Titelthema

Vertreterversammlung der LZK BW

 

Wichtige Weichen für die Zukunft gestellt

Ausgabe 1, 2016

 

Im vorletzten Jahr der 15. Kammerperiode kamen die Delegierten der LZK BW am 4. und 5. Dezember 2015 zur Vertreterversammlung im Kultur- und Kongresszentrum Stuttgart zusammen. Diskussionsfreudig, kompromissbereit und breit aufgestellt zeigte sich das Gremium, was die Bandbreite des diskutierten Themenspektrums betraf. Dabei wurden wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Die Vertreterversammlung installierte eine neue Aufstiegsfortbildung zum/zur Dentalen Fachwirt/ in im Verwaltungsbereich, die oberhalb der ZMV liegt. Der/die Dentale Fachwirt/in ist das Pendant zur DH, die künftig DH Professional heißen wird. Das Berufsbild ZFA ist attraktiver denn je.

In Vertretung des erkrankten LZKPräsidenten Dr. Udo Lenke legte der stv. Präsident Dr. Bernhard Jäger den Bericht des Präsidenten vor. Dr. Jäger bezog darin Stellung zur aktuellen Flüchtlingspolitik, er thematisierte Probleme und zeigte konkrete Lösungsansätze auf. Ohne die Augen vor den Problemen zu verschließen, die für alle Kollegen im Praxisalltag mit der Behandlung der Flüchtlinge verbunden sind, gab Dr. Jäger vor dem HinterZBW 1/2016  grund seiner eigenen Biografie und seiner Überzeugungen ein engagiertes und authentisches Plädoyer für die Behandlung von Flüchtlingen ab. „Aus berufsethischer Verantwortung und Verpflichtung“ und weil „Humanität und Würde des Menschen unantastbar sind“!

Erhalt der Freiberuflichkeit. Des Weiteren ließ er das gesundheitspolitische Jahr 2015 Revue passieren und appellierte unter dem  Beifall der Delegierten an die Politik, die Reglementierungen der freiberuflichen Berufsausübung zu reduzieren. Die Transparenzinitiative der Europäischen Kommission, die eine Deregulierungsstrategie der Freien Berufe zur Förderung von mehr Wachstum und Wettbewerb vorsieht, erregte im besonderen Maße das Missfallen der Delegierten. Unter dem Applaus der Versammlung betonte Dr. Jäger, „wer solche Systeme deregulieren will, muss sich der Folgen im Hinblick auf Qualität und Vertrauensschutz bewusst sein“. Die breite Ablehnung der Versammlung gegenüber allen europäischen Bestrebungen einer Reglementierung der Freien Berufe mündete im einstimmig angenommenen Leitantrag des Vorstandes zum „Erhalt der Freiberuflichkeit“ sowie der kämpferischen Ansage, die Angriffe aus Brüssel angemessen und professionell zu parieren.

Bürokratie abbauen. Neben dem äußeren Druck auf die zahnärztliche Freiberuflichkeit vonseiten der EU baut sich auch ein innerer Druck auf die Freien Berufe auf, der aus einer Flut an Gesetzen, Verordnungen und neuen Normen besteht, die die Freiberuflichkeit aushöhlen und die zahnärztliche Berufsausübung durch höhere Bürokratielasten erschweren. Bürokratie erschwert nicht nur die Berufsausübung, sondern Bürokratie kostet auch viel Geld: Der Nationale Normenkontrollrat, ein von der Bundesregierung eingesetztes unabhängiges Gremium zum Bürokratieabbau, beziffert die Kosten auf 4,33 Milliarden Euro pro Jahr. Das Gremium hat eine Reihe von konkreten Handlungsempfehlungen zum Abbau von Bürokratie formuliert. Vorschläge, die auf große Zustimmung bei den Delegierten stießen. In einem einstimmig verabschiedeten Antrag drängten die Delegierten die Politik, diese Vorschläge nun auch zeitnah umzusetzen.

Nachwuchs. Dr. Jäger sprach von einer „großen standespolitischen Herausforderung der Zukunft, die existenziellen Charakter besitzt“. Für ihn ist diese Herausforderung die Gewinnung des standespolitischen Nachwuchses – junge motivierte Zahnärztinnen und Zahnärzte, die die Kammer als körperschaftliche Selbstverwaltung zukunftsgerecht mitgestalten. Zahlreiche Maßnahmen hat die Kammer bereits eingeleitet, um den Nachwuchs zu fördern und zu binden. In seiner Funktion als Öffentlichkeitsreferent ging Dr. Jäger dann auf eine weitere Maßnahme ein und zeigte den Film „Die LZK erklärt, warum die Kammerwahl uns alle betrifft…“, den die LZK mit der Agentur „Simpleshow“ realisiert hat, um die Wahlbeteiligung bei der nächsten Kammerwahl zu steigern und die junge Kollegenschaft zu animieren, sich für ein standespolitisches Amt zu engagieren. Er kündigte an, den Film im Wahljahr 2016 über die Social-Media-Kanäle der Kammer zu verbreiten und bat um Unterstützung der Kollegenschaft, die den Film auch in den Kreisvereinigungen zeigen sollen.

Zukunftsorientiert. Satzungsänderungen sind exklusives Recht der Vertreterversammlung – und von diesem Recht hatte die Vertreterversammlung in diesem Jahr verstärkt Gebrauch zu machen. Der größte Teil der zur Abstimmung anstehenden Satzungen und Ordnungen betraf den Bereich der Zahnmedizinischen Mitarbeiter/ innen, die der Referent für Zahnmedizinische Mitarbeiter/innen Dr. Bernd Stoll vorstellte. Zur Beschlussfassung standen an: Der Erlass einer Rahmenprüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen der Aufstiegsfortbildung, die Neufassungen der Fortbildungsordnungen fachkundlicher Nachweis für ZMP, ZMF, DH, ZMV und der Erlass von besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsordnungen fachkundlicher Nachweis für ZMP, ZMF, DH, ZMV.
Die Rahmenprüfungsordnung für die Durchführung von Fortbildungsprüfungen der Aufstiegsfortbildung bildet dabei mit den jeweiligen besonderen Rechtsvorschriften für die einzelne Aufstiegsfortbildung eine gemeinsame Rechtsgrundlage. Diese Vorgehensweise der Vernetzung von zwei Ordnungsaspekten wurde gewählt, um eine bessere Übersicht und Transparenz zu gewährleisten: In der Rahmenprüfungsordnung finden sich nun Regelungen, die für alle Fortbildungsprüfungen zum Tragen kommen, z. B. Aufgaben der Prüfungsausschüsse oder Regelungen zum Prüfungszeugnis – das heißt, die Ordnung stellt den Rahmen dar, der für alle Fortbildungsprüfungen zum Tragen kommt. In den besonderen Rechtsvorschriften sind dann die individuellen Prüfungsbesonderheiten der jeweiligen Aufstiegsfortbildungsprüfung geregelt.
Darüber hinaus ist die Überarbeitung der Fortbildungsordnungen den sich wandelnden Anforderungen der Arbeitsprozesse der Praxismitarbeiterinnen sowie den curricularen Entwicklungen zeitgemäßer beruflicher Bildungswege für lebenslanges Lernen und der Umsetzung der europäischen Impulse für einen Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) geschuldet.

Neue Aufstiegsfortbildung. Als Pendant zur Dentalhygienikerin als höchste Ebene des stufenweisen modularen Fortbildungssystems im Bereich der Behandlungsassistenz installierte die Vertreterversammlung nun für den Verwaltungsbereich eine neue Aufstiegsfortbildung oberhalb der ZMV – die/den Dentale/r Fachwirt/in. Zugangsvoraussetzung für die neue Aufstiegsfortbildung, die sich optimal in die Fortbildungslandschaft der LZK einfügt, ist die ZMV. Auch für den dentalen Fachwirt wurde die Nomenklatur des DQR berücksichtigt. Für die neue Aufstiegsfortbildung gilt die gleiche Systematik wie bei den anderen Fortbildungsordnungen: Die Rahmenprüfungsordnung und die besonderen Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung Dentale/r Fachwirt/in bilden zusammen eine gemeinsame Rechtsgrundlage. Im Gegensatz zu den anderen Fortbildungsordnungen ZMP, ZMF, DH und ZMV, die lediglich einer Neufassung bedurften, musste die Fortbildungsordnung Dentale/r Fachwirt/in mit den Lehrinhalten von der Vertreterversammlung erst erlassen werden.

Künftig DH Professional. Die/ der Dentalhygieniker/in wird zukünftig die Bezeichnung DH Professional tragen. Damit wird die praktische Handlungsfähigkeit, die eine DH über die ZMP- und ZMFAusbildung erworben hat, hervorgehoben. Zudem stellt der Begriff Professional im Rahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung ein Äquivalent zum akademischen Titel Bachelor dar und soll ebenfalls auf Niveaustufe 6 des deutschen Qualifikationsrahmens verortet werden.

Exklusives Recht.. Neben den Satzungen im Bereich der zahnmedizinischen Mitarbeiterinnen standen weitere Satzungsänderungen an. Nach Einführung durch die Haushaltsausschussvorsitzende Dr. Eva Hemberger stimmten die Delegierten einer Reihe von haushalterischen Satzungen zu. Bei der Beitragsordnung ging es um die im vergangenen Jahr beschlossene Änderung, dass es keinen gesplitteten BZÄK-Beitrag mehr geben soll; dies wurde nunmehr in der Satzung nachvollzogen. Das Gebührenverzeichnis wurde um weitere Gebührentatbestände ergänzt.
Durch die Änderungen der Berufs- und Gutachterordnung sowie des Statuts für die Gutachterkommissionen führte der Vorsitzende des Satzungsausschusses Dr. Torsten Tomppert. Die Änderungen der Berufsordnung wurden durch die Anpassung an die Musterberufsordnung der BZÄK notwendig. Die Änderungen in der Gutachterord

nung gingen auf die Musterrichtlinie für von den Zahnärztekammern bestellte Gutachter der BZÄK zurück.

Haushalt. Einem früheren Beschluss der Vertreterversammlung folgend, startete die Versammlung am zweiten Tag mit dem Haushalts- und Rechnungswesen. Der gut vorbereitete und kompetent vorgetragene Bericht der Vorsitzenden des Haushaltsausschusses, Dr. Eva Hemberger ließ keine Fragen offen und bildete die Grundlage für die sich anschließende Genehmigung der konsolidierten Bilanz 2014 sowie die einstimmige Beschlussfassung des Stellenplans, des Haushaltsplans und des Kammerbeitrags für das Geschäftsjahr 2016.
Dr. Hemberger zeigte die Entwicklung der Aktiva, der Sachanlagen, der Finanzanlagen und Geldkonten, der Passiva insbesondere der Rücklagen und Rückstellungen und der Verbindlichkeiten in ihren gewohnt transparenten Grafiken. Detailliert wurden auch die Einnahmen ebenso wie die Erträge, die Gebühren aus der Fort- und Weiterbildung sowie der Patientenbehandlung der Fortbildungsinstitute und die Ausgaben der Organe, Ausschüsse und der allgemeinen Verwaltungsausgaben aufgeschlüsselt. Mit Nachdruck verwies die Haushaltsausschussvorsitzende auf die Ziele und die Bedeutung des eingeführten Controllings als Richtschnur für zeitnahes und rechtzeitiges Handeln und das Ergreifen geeigneter Maßnahmen.

Erfreuliches Ergebnis. In ihrer Funktion als Präsidentin der badenwürttembergischen Versorgungsanstalt für Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte berichtete Dr. Eva Hemberger über das erfreuliche Jahresergebnis der Versorgungsanstalt, die Deutsche Rentenversicherung, mit deren Dynamisierung die berufsständischen Versorgungswerke nicht mithalten können, das Befreiungsrecht sowie die zunehmenden massiven Angriffe aus Brüssel gegenüber den Freien Berufen und dem Erfordernis, diese angemessen zu parieren. Die VA-Präsidentin erwähnte außerdem das neu installierte Wertpapiermanagementsystem im Bereich der inneren Verwaltung, das ein versicherungsmathematisches Controlling ermöglicht.

mader@lzk-bw.de

 

Fortbildungsordnungen für Zahnmedizinische Mitarbeiter/innen novelliert

 

Fortbildungslandschaft in Baden-Württemberg komplettiert

Ausgabe 1, 2016

Zahnmedizinische Prophylaxeassistentin (ZMP), Zahnmedizinische Fachassistentin (ZMF) und Dentalhygienikerin (DH) im Bereich der Be- handlungsassistenz sowie Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin (ZMV) und Dentale/r Fachwirt/in für die Tätigkeiten im Rahmen der Verwaltung stellen attraktive Aufstiegsfortbildungen der Landeszahn- ärztekammer Baden-Württemberg dar, die im Rahmen der Vertreterver- sammlung Anfang Dezember des vergangenen Jahres an die aktuellen Rahmenbedingungen angepasst bzw. neu verabschiedet wurden.

Im Rahmen mehrerer Arbeitskreissitzungen auf Bundesebene bei der Bundeszahnärztekammer wurden in der vergangenen Zeit die Musterfortbildungs- und Prüfungsregularien für Zahnmedizinische Fachangestellte inhaltlich überarbeitet. Nicht zuletzt aus diesem Grund war es notwendig, zeitnah die für den Bereich der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg geltenden Fortbildungs- und Prüfungsregularien für die Aufstiegsfortbildung von Zahnmedizinischen Mitarbeiter/ innen entsprechend anzupassen. Darüber hinaus wird zeitnah eine neue Aufstiegsfortbildung im Bereich der Verwaltung die baden-württembergische Fortbildungslandschaft sinnvoll ergänzen: Die Aufstiegsfortbildung zur/zum Dentalen Fachwirt/in.

Ausschüsse. Auf Bundes- wie auf Landesebene wurden hierfür die erforderlichen Vorarbeiten geleistet und mithin die Weichen gestellt, um die nunmehr vorliegenden Ordnungen in moderner Darstellung handlungsorientiert und aktuell zu beschreiben. In diesem Zusammenhang war es den Beteiligten ein besonderes Anliegen, die Novellierung anhand der regelmäßig wandelnden Anforderungen und Arbeitsprozesse des Tätigkeitsbereiches von Zahnmedizinischen Mitarbeiter/ innen abzuleiten. Darüber hinaus wurden die curricularen Entwicklungen zeitgemäßer beruflicher Bildungsverläufe für lebenslanges Lernen berücksichtigt und die europäischen Impulse für einen Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR) umgesetzt. Hierbei stellt der DQR den Bezugsrahmen bei der Entwicklung von Bildungsangeboten dar, um die Vergleichbarkeit und Durchlässigkeit von Qualifikationen in Deutschland und Europa zu gewährleisten. Das Niveau einer Qualifikation wird hierbei durch Kompetenzen in Form von Lernergebnissen auf fachlichen und personalen Ebenen beschrieben.

Kompetenzsicherung. Die nunmehr verabschiedeten Ordnungen haben neben dem hohen Bedeutungsgrad einer einheitlichen Außenwirkung im Sinne von Transparenz und Mobilität für die Fortbildungsteilnehmer/innen zudem bildungspolitisch die Aufgabe, Regelungskompetenzen der Kammer zu sichern und über die Beibehaltung der Definitionshoheit mögliche staatliche Eingriffe zu verhindern. Des Weiteren wurden durch die Einarbeitung aktueller beruflicher Fortbildungsstrukturen die Kompetenzen beschrieben, die eine Absolventin der Aufstiegsfortbildung zeigen muss. Dies bestätigt sich darin, dass die neuen Ordnungen offen – als Lernendziele – gehalten sind und somit den Freiraum und die Gestaltungsmöglichkeit bieten, sodass die Lerninhalte stets bedarfsorientiert ausgerichtet werden können. Die Neubeschreibungen unterstützen zudem die spätere Zuordnung der Kompetenzen auf der jeweiligen Niveaustufe des DQR.

DH Professional. Neben der inhaltlichen Neubeschreibung der DH-Aufstiegsfortbildung wird mit der Bezeichnung „DH Professional“ in Baden-Württemberg verstärkt die praktische Handlungsfähigkeit herausgestellt, die eine Dentalhygienikerin im Rahmen der Aufstiegsfortbildung von der ZFA-Ausbildung über die ZMP- oder ZMF-Fortbildung erworben hat. Zudem stellt der Begriff „Professional“ innerhalb der beruflichen Aufstiegsfortbildung ein Äquivalent zum akademischen Titel „Bachelor“ dar und soll ebenfalls auf Niveaustufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens verortet werden.

Handlungskompetenz. Wie ein roter Faden zieht sich die „Erlernung der praktischen Handlungskompetenz“ durch die verschiedenen Aufstiegsfortbildungen. Darüber hinaus fließen weitere Grundsatzüberlegungen in die Fortbildungsangebote mit ein. So sind Finanzierbarkeit und organisatorische Umsetzbarkeit sowie die Rechtssicherheit für Arbeitgeber und Absolventin wichtige Kriterien; die Festlegung von Oberzielen bei den zu vermittelnden Kenntnissen und Fertigkeiten (Handlungskompetenz) sowie die stetige Steigerung der Attraktivität des ZFA-Berufsbildes finden hierbei ebenfalls eine starke Berücksichtigung. Ziel muss sein, ein Maximum an Qualität zu erzielen und jederzeit den Grundsatz „Delegation vor Substitution“ in den Neubeschreibungen zu berücksichtigen. Auch muss klar die Trennschärfe zwischen den verschiedenen Fortbildungsangeboten definiert sein.

Dentale/r Fachwirt/in. Bereits seit einiger Zeit beschäftigten sich ein Arbeitskreis sowie der Ausschuss für Zahnmedizinische Mitarbeiter/innen mit Gedankengängen bezüglich der Schaffung eines zusätzlichen Fortbildungsangebotes im Bereich Verwaltung, oberhalb der Zahnmedizinischen Verwaltungsassistentin (ZMV). Dies nahm die Vertreterversammlung im Dezember des vergangenen Jahres zum Anlass, um die Fortbildung „Dentale/r Fachwirt/ in“ in Baden-Württemberg einzuführen. Das Fortbildungsangebot richtet sich künftig an Zahnmedizinische Verwaltungsassistentinnen, die neben den operativen Tätigkeiten, strategische Handlungskompetenz für die praktische Anwendung in der Zahnarztpraxis vermittelt bekommen. Den Fortbildungsteilnehmer/innen werden folgende Kernkompetenzen zur Planung und Bearbeitung umfassender beruflicher Aufgabenstellungen vermittelt:

- abrechnungsbezogene Abläufe, Prozesse und Tätigkeiten in der Gesamtheit des Leistungsspektrums einer Praxis zu planen und durchzuführen sowie die ordnungsgemäße Dokumentation der Behandlungsabläufe zu überwachen und mögliche Optimierungsmöglichkeiten aufzuzeigen,

- vertiefende Kenntnisse im betrieblichen Rechnungswesen einer Zahnarztpraxis erhalten und anzuwenden,

- rechtliche Zusammenhänge erkennen und zielgerichtet anwenden zu können,

- allgemeine betriebswirtschaftliche Arbeitsabläufe gesamtheitlich unter Berücksichtigung der Anforderungen in der Zahnarztpraxis gestalten, koordinieren sowie spezielle betriebswirtschaftliche Aspekte praxisorientiert erfassen und zielgerichtet umsetzen zu können

Auch bei diesem neuen Fortbildungsangebot handelt es sich um eine „echte Aufstiegsfortbildung“, die sich optimal in die bestehende Fortbildungslandschaft einfügen lässt.

beck@lzk-bw.de