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Zahnärzteblatt Baden Württemberg Ausgabe 02/2016

Editorial

Ausgabe 2, 2016

Präsenz auf Parteitagen. Die dichte Abfolge der Parteitage von CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP zum Ende des Jahres 2015 und Anfang 2016 macht deutlich, dass sich Baden-Württemberg inzwischen in der akuten Phase des Wahlkampfes zur Landtagswahl am 13. März 2016 befindet. Eine gute Chance für die Zahnärzteschaft Baden-Württemberg, sich auf den Bundes- und Landesparteitagen mit dem Forum Zahngesundheit zu präsentieren und berufs- und gesundheitspolitisch relevante Fragen mit Ministern, Abgeordneten, Delegierten und Journalisten zu erörtern. Lesen Sie im Beitrag von Johannes Clausen auf S. 13 ff mit welchen Gesprächspartnern die baden-württembergischen Spitzenvertreter von Kassenzahnärztlicher Vereinigung BW und LZK BW beim CDU-Landesparteitag in Rust, bei der Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Reutlingen, beim CDU-Bundesparteitag in Karlsruhe und beim Landesparteitag der FDP in Fellbach zusammentrafen und welche Themen dabei im Blickpunkt standen. Auch beim Landesparteitag der SPD am 23. Januar 2016 in der Liederhalle Stuttgart war das Forum Zahngesundheit präsent. Alle Informationen zu den Parteitagen und viele zusätzliche Fotos finden Sie im Internet unter www.zahnaerzteblatt.de.

Wahlen in Baden-Württemberg. Am 13. März 2016 sind die Bürgerinnen und Bürger in Baden- Württemberg dazu aufgerufen, den Landtag neu zu wählen. Dabei bewerben sich 13 Parteien um die mindestens 120 Landtagsmandate sowie um einige Überhang- und Ausgleichsmandate. Der ZBW-Beitrag „Die Karten werden neu gemischt“ von Dorothea Kallenberg auf Seite 8 ff. schafft einen Überblick über das derzeitige politische Stimmungsbild im Land sowie über die gesundheitspolitischen Schwerpunkte in den Wahlprogrammen der Parteien FDP, Bündnis 90/Die Grünen, CDU und SPD. Wenige Monate später stehen auch bei der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg wichtige Wahlen an: Die Vertreterversammlungen der KZV BW und der LZK BW müssen neu gewählt werden, wodurch sich die Zusammensetzung der obersten Gremien verändern wird. In seinem Leitartikel „Wählen – Verantwortung wahrnehmen“ appelliert Johannes Clausen auf Seite 7 an die Leserschaft des ZBW, sich als Bürgerinnen und Bürger sowie KZV- und Kammermitglied dieser wichtigen Verantwortung zu stellen und die politische Zukunft des Landes und der zahnärztlichen Körperschaften aktiv mitzubestimmen.

Novellierung der GOÄ. Die geplante Novellierung der veralteten Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sorgt derzeit auf der bundespolitischen Ebene erneut für Diskussionen. Welche Reaktionen sich vonseiten der Parteien inzwischen ergeben haben, lesen Sie auf S. 18 ff. im Beitrag „SPD will Bürgerversicherung reanimieren“. Auch die Zahnärzteschaft Baden-Württemberg betrachtet diesen Vorgang sehr kritisch und stellt Überlegungen an, welche Auswirkungen eine Novellierung der GOÄ auf die Zahnärzteschaft haben wird. Mehr dazu im Beitrag „Ist der Zahnarzt betroffen?“ auf Seite 19 ff. vom Autorenteam des GOZ-Ausschusses der LZK BW.

Amtliche Mitteilungen. Wie bereits in der Januar-Ausgabe des Zahnärzteblatts berichtet wurde, hat die Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg (LZK) die Ordnungen für die verschiedenen Bereiche der Aufstiegsfortbildungen für Zahnmedizinische Fachangestellte modernisiert und in ihrer Vertreterversammlung im Dezember 2015 verabschiedet. Am 29.12.2015 wurden diese Ordnungen vom Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien, Frauen und Senioren Baden-Württemberg genehmigt. Mit der Ausfertigung und Bekanntmachung in der vorliegenden ZBW-Ausgabe treten die Ordnungen am Tage nach der Veröffentlichung nun in Kraft. Aus diesem Grund haben Sie diesmal ein sehr umfangreiches Zahnärzteblatt in Händen. Wir haben die 71 Seiten umfassenden „Amtlichen Mitteilungen“ in der Mitte des Heftes platziert, damit Sie sie bei Bedarf als Komplettpaket herausnehmen können.

claudia.richter@izz-online.de