Zahnaerzteblatt.de

 

Titelthema

Erfolgsgeschichte Selbstverwaltung. Die Kammer – Ihr Partner, ein Slogan, der wie kaum ein anderer prägnant, kurz und bündig beschreibt, was die Kammer auszeichnet. Ein Vorbild in Europa, ein Vorbild in der Bundesrepublik, beispielgebend in der Fortbildung. „25 Jahre DH – eine Erfolgsgeschichte made in BW“ titelt Dr. Bernd Stoll, Referent für Zahnmedizinische Mitarbeiter/innen der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, und lässt die Geschichte des Aus- und Fortbildungskonzepts der Dentalhygienikerin Revue passieren. Ein Konzept, das untrennbar mit dem ZFZ Stuttgart verbunden ist. Die Selbstverwaltung der Landeszahnärztekammer – die Selbstverwaltung der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg nach dem Motto: gestalten – statt verwalten, für die Allgemeinheit, für den Berufsstand und nicht zuletzt für die Patientinnen und Patienten. Sie wissen die Tüchtigkeit, das Wissen eines kompetenten Praxisteams zu schätzen. „Prophylaxe-Profis mit Passion“: Seit 1994 im Zahnmedizinischen Fortbildungszentrum Stuttgart (ZFZ), die bundesweit erste Fortbildung zur Dentalhygienikerin (DH) eingeführt wurde. Prof. Dr. Johannes Einwag, Leiter des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart (ZFZ) nimmt im ZBW-Gespräch mit ZBW-Redakteurin Andrea Mader u. a. Stellung zum beruflichen Bildungssystem und der Diskussion um Ausbildungsabschlüsse „mit
akademischen Graden“
(Seite 10 ff.).

Berufspolitik

Alea iacta est. Die Novellierung der „Approbationsordnung Zahnärzte“ hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 7. Juni dieses Jahres im dritten Anlauf zugestimmt. Lesen Sie dazu den Kommentar des Präsidenten der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg, Dr. Torsten Tomppert, „Und sie bewegt sich doch – nach 64 Jahren Stillstand!“.

KZV BW Versorgungsbericht 2019. Mit dem Versorgungsbericht 2019 liefert die KZV Baden-Württemberg ein umfassendes und serviceorientiertes Dossier zur vertragszahnärztlichen Versorgung im Land. Lesen Sie im Beitrag „Gut versorgt in Baden-Württemberg“ von Dr. Holger Simon-Denoix mehr über aktuelle Versorgungszahlen in Baden-Württemberg, strukturelle Entwicklungen im Berufsstand und veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen sowie Anpassungen bei den Leistungen für besondere Zielgruppen wie Pflegebedürftige und Kleinkinder und eine aktuelle Umfrage unter angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzten.

Repräsentative Befragung

Die zunehmende Zahl an Anstellungsverhältnissen ist Ausdruck eines tiefgreifenden Strukturwandels innerhalb der Zahnärzteschaft und hat Konsequenzen für die Versorgung. Doch wie sieht der Berufsalltag von angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzten aus? Mit welchen Erwartungen und Wünschen starten sie in ihr  Berufsleben und welche Pläne verfolgen sie langfristig? Aufgabe der Selbstverwaltung ist es, den veränderten Bedingungen Rechnung zu tragen und für gute Rahmenbedingungen zu sorgen. Dieser Fragenkomplex war daher Gegenstand einer Forsa-Umfrage im Auftrag der KZV Baden-Württemberg unter angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzten. Lesen Sie mehr im Beitrag „Gute Rahmenbedingungen für die zukünftige Versorgung“.

Fortbildung

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten. Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (LKG-Spalten) gehören mit einer Inzidenz von ca. 1:500 geborenen Kindern zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen des Menschen in Deutschland. Im Beitrag von Prof. Dr. Dr. Michael Krimmel, Prof. Dr. Bernd Koos, Prof. Dr. Dr. Siegmar Reinert, Zentrum für Lippen-Kiefer-Gaumenspalten und kraniofaziale Fehlbildungen, Universitätsklinikum Tübingen, wird das Krankheitsbild und seine Behandlung aus Sicht der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie dargestellt.