Zahnaerzteblatt.de

 

Wie kann das ZBW noch besser werden?

Liebe Leserinnen und Leser,

machen Sie bei der Leserumfrage 2018 mit und helfen Sie uns, das ZBW noch besser zu machen. Sie finden den Online-Fragebogen unter www.zbw2018.de. Die Umfrage ist anonym – d. h. an keiner Stelle werden Daten erhoben, die einen Rückschluss auf einzelne Personen erlauben. Als Dankeschön verlost die Redaktion unter allen Teilnehmern je zwei Eintrittskarten für die Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte in Rust, für die Bodenseetagung der BZK Tübingen in Lindau, für die Karlsruher Konferenz der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung in Karlsruhe incl. Übernachtung. Darüber hinaus können Sie zwei Eintrittskarten für die Sommerakademie des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart (ZFZ) in Ludwigsburg gewinnen, sowie als Trostpreis z. B. elektrische Zahnbürsten.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Leitartikel

Eine wichtige Aufgabe der Selbstverwaltungen von Krankenkassen und Zahnärzteschaft besteht darin, sich in Vertragsverhandlungen auf Landesebene zu einigen. Allerdings machte die KZV BW nach monatelangen Vertragsverhandlungen mit dem Verband der Ersatzkassen (vdek) die Erfahrung, dass zwar eine Einigung im Land erzielt werden konnte, aber die Bundesebene im August ein Veto einlegte, womit „schließlich der Gang vor das Schiedsamt“ vorgezeichnet war. Dr. Ute Maier, Vorsitzende des Vorstandes der KZV BW, bilanziert in ihrem Leitartikel: „Die Bundesebene des vdek interessiert sich offensichtlich auch nicht mehr für den sozialgesetzlich festgeschriebenen Föderalismus im Vertragswesen.“ Und weiter betont die Vorsitzende: „Wenn das Gemeinwohl der Menschen im Mittelpunkt steht und alle Seiten an einem fairen Interessenausgleich interessiert sind, benötigt eine solche Einigung weder Politik noch Bürokratie noch Gerichte oder andere Instanzen. [...] Insofern ist diese Entwicklung bei den Ersatzkassen kein Vertragsgeplänkel und keine Lappalie. So darf man mit dem bewährten System der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen nicht umgehen.“

Berufspolitik

Wie kaum ein anderer Berufsstand haben Zahnärzte eine Wirkung auf Gesellschaft, Politik und nicht zuletzt auf ihre Patienten. Die erzielten Erfolge im Hinblick auf eine flächendeckende zahnärztliche Versorgung, auf den Kariesrückgang bei Kindern und Jugendlichen, die Betreuung von Senioren, von Menschen mit Handicap und von Pflegebedürftigen sind nur einige Eckpunkte. Sie beschreiben jedoch die zahlreichen berufspolitischen Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft, die auf Landes- und Bundesebene konstruktiv thematisiert, diskutiert und in Anträgen und Resolutionen festgeschrieben werden. Ende des Jahres wurden die berufspolitischen Herausforderungen und Aufgabenfelder in der Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) und der Bundesversammlung der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), die im November im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt am Main stattfanden, diskutiert. Die Berichte in dieser Ausgabe bieten einen Einblick in Themen, Anträge und Diskussionen, an denen unter anderem die Delegierten aus Baden-Württemberg maßgeblich beteiligt waren. Lesen Sie mehr über die Vertreterversammlung der KZBV am 7. und 8. November im Beitrag „Selbstverwaltung muss neue Wege gehen“ von Holger Simon-Denoix und dem Beitrag von Andrea Mader „Die Interessenvertretung des Berufsstandes“ über die Bundesversammlung der BZÄK. Darüber hinaus erfahren Sie im Beitrag über die BZK Karlsruhe „Erreichtes bewahren, Neues denken“ warum Kammern tragende Säulen in Gesellschaft und im Gesundheitswesen sind. Aber auch die Hauptversammlung des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte (FVDZ) im Oktober wird in dieser Ausgabe von Dr. Jens Finger mit seinen Schwerpunktthemen Telematikinfrastruktur, Fremdinvestoren in der Zahnmedizin und Freiberuflichkeit aufgegriffen. 

Perspektiven

Die vielen berufspolitisch und gesellschaftlich relevanten Themen, die auch in Zukunft auf die Zahnärzteschaft einstürmen, wollen Herausgeber und Redaktion des ZBW weiterhin publizistisch begleiten. Um dafür gut gerüstet zu sein, ist die Mitwirkung und Unterstützung der Leserschaft ungemein wichtig. Stichwort Leserbefragung. Noch bis Ende Dezember können Sie sich an unserer Umfrage beteiligen. Ihr Feedback wird ausschlaggebend dafür sein, wie sich das ZBW – als Print- und Online-Ausgabe – aufstellen wird und kann. Angesichts der bevorstehenden Feiertage wünschen Herausgeber und Redaktion Ihnen eine gute und gesunde Zeit, verbunden mit der Hoffnung, dass die Weihnachtstage und der Jahreswechsel angesichts vieler Konflikte ruhig und friedlich bleiben.