Zahnaerzteblatt.de

 

Wie kann das ZBW noch besser werden?

Liebe Leserinnen und Leser,

machen Sie bei der Leserumfrage 2018 mit und helfen Sie uns, das ZBW noch besser zu machen. Sie finden den Online-Fragebogen unter www.zbw2018.de (Kennwort: ZA2018). Die Umfrage ist anonym – d. h. an keiner Stelle werden Daten erhoben, die einen Rückschluss auf einzelne Personen erlauben. Als Dankeschön verlost die Redaktion unter allen Teilnehmern je zwei Eintrittskarten für die Jahrestagung der südbadischen Zahnärztinnen und Zahnärzte in Rust, für die Bodenseetagung der BZK Tübingen in Lindau, für die Karlsruher Konferenz der Akademie für Zahnärztliche Fortbildung in Karlsruhe incl. Übernachtung. Darüber hinaus können Sie zwei Eintrittskarten für die Sommerakademie des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums Stuttgart (ZFZ) in Ludwigsburg gewinnen, sowie als Trostpreis z. B. elektrische Zahnbürsten.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!


Leitartikel

Als das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) im Januar 2017 seine vorläufige Nutzenbewertung der Parodontitistherapie veröffentlichte, war die Aufregung groß – verständlicherweise, denn nach der damaligen Bewertungsmethodik sah die sogenannte Evidenz für alle therapeutischen Ansätze der sechsthäufigsten chronischen Erkrankung weltweit ziemlich mau aus. Konkret hatte das Institut lediglich Hinweise dafür gefunden, dass die Parodontitistherapie eine Gingivitis, jedoch keine Parodontitis, in den Griff bekommen könnte. Lesen Sie den Leitartikel „Eine Sternstunde der evidenzbasierten Medzin?“ von Prof. Dr. A. Rainer Jordan, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) in Köln.


Titelthema

Zweites Themenheft PAR. Bereits für die Juli- Ausgabe 2017 des ZBW hatte die ZBW-Redaktion namhafte Autoren aus Wissenschaft und Berufspolitik auf Bundes- und Landesebene gewinnen können, um nicht nur wichtige Aspekte der Paro-Behandlung aufzuzeigen, sondern auch den IQWiG-Vorbericht vom Januar 2017 „Systematische Behandlung von Parodontopathien“ kritisch zu hinterfragen. In der aktuellen ZBW-Ausgabe gilt es nun, den Abschlussbericht aus der Perspektive des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ), des Patientenvertreters im G-BA, des IQWiG, des G-BA, der KZV BW sowie der Wissenschaft zu würdigen.


Fortbildung

Die Nuckelflaschenkaries ist in Deutschland mit einer Prävalenz von rund 10 bis 17 Prozent bei Dreijährigen [Team DAJ 2017] ein relevantes Problem. Bei schweren Formen ist mitunter eine Behandlung in Narkose nötig. Neben den verschiedenen Behandlungsmaßnahmen wie Zahnextraktionen, die häufig durchgeführt werden, wirft dies auch Fragen nach dem nachfolgenden Management auf. Den Fortbildungsbeitrag „Zahnärztliche Maßnahmen beim Kleinkind - Narkose bei Milchzahnkaries“ haben Dr. Julian Schmoeckel und ZA Mohamed Baider von der Abteilung für Präventive Zahnmedizin und Kinderzahnheillkunde der Universitätsmedizin Greifswald verfasst.


Einer von uns

In der Serie „Einer von uns“ stellt das ZBW regelmäßig Kolleginnen und Kollegen vor, die neben dem Beruf etwas Außergewöhnliches auszeichnet. Dr. Gallus Sauter war mehr als 16 Jahre lang Vorsitzender der BZK Tübingen, früherer Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer und der FDI World Dental Federation. Christian Ignatzi stellt ihn im Artikel „Ein Leben im Dienst der Berufspolitik“ vor.