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Medienwelt im Wandel

Die Medienwelt ist seit Jahren in Bewegung. Immer schneller gilt es, vermeintliche Neuigkeiten oder angeblich wichtige Ereignisse zu kommunizieren. Was sind wichtige Ereignisse im beruflichen Umfeld? Was bedeutet Transparenz im Rahmen der berufs- und gesundheitspolitischen Herausforderungen und Aufgaben? Die Selbstverwaltung der Körperschaften in Baden-Württemberg – namentlich hier der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg – leistet sich eine Vielzahl von Medien, die die Kollegenschaft informieren. Eines davon ist das Kontinuum Zahnärzteblatt Baden-Württemberg. 1976 gegründet ist es seit über 40 Jahren ein Fundament der berufspolitischen Agenda, der gesundheitspolitischen Entwicklungen. Ein Blatt, das von vielen Meinungsbildnern in Politik, Gesundheitswesen und darüber hinaus geschätzt und gelesen wird – und das trotz der digitalen Informationsrevolution und der sogenannten sozialen Medienkanäle. Fortbildungsthemen, wissenschaftliche Themen aus Hochschule und Praxis, das Spektrum im Zahnärzteblatt Baden-Württemberg ist breit gefächert. Seit der ersten ZBW-Umfrage wurde das Themenangebot mit namhaften Autoren aus Wissenschaft und Praxis kontinuierlich ausgebaut.

Leserumfrage

Die berufspolitische Agenda der Körperschaften spiegelt sich in den Themen und Berichten wider und zeigt, dass der Staat auf die Körperschaften setzt, ja setzen muss, denn wer, wenn nicht die Zahnärzteschaft selbst, hat die Expertise für die Umsetzung und Gestaltung der Aufgaben und Herausforderungen, die die Politik und die Verwaltungen in Ministerien und untergeordneten Behörden den Zahnärztinnen und Zahnärzten, den Ärztinnen und Ärzten aufbürden. Wer ist wichtig? Die Leserin, der Leser. Deswegen haben Herausgeber und Redaktion zum vierten Mal eine Leserbefragung durchgeführt und danken allen, die daran mitgewirkt haben, sehr herzlich. Die vielen positiven Signale, die die Redaktion erreichten, sind auch im kommenden Jahr den Redakteurinnen und Redakteuren Verpflichtung und Aufgabe zugleich. Dr. Klaus Spachmann, Wissenschaftler und Hochschullehrer an der Universität Hohenheim im Bereich Kommunikationswissenschaft und Journalistik, stellt kurz und prägnant die Ergebnisse der Umfrage unter der Headline „ZBW behauptet sich im digitalen Medienumfeld“ vor. Die Ergebnisse der Leserbefragung zeigen, welches die meistgelesenen Themen der ZBW-Leser sind. An dritter Stelle rangiert die Berufspolitik mit 19 Prozent, Rang zwei belegt die Zahnmedizin/Fachliches mit 30 Prozent. Das beliebteste Thema ist die Fortbildung mit 32 Prozent. Fortbildung, Wissenschaft und Berufspolitik – das sind auch in der letzten Ausgabe dieses Jahres wieder die prägenden Themen des ZBW. Das Blatt berichtet über die Vertreterversammlung der KZBV am 13. und 14. November in Berlin. In Sachen Wissenschaft geht es um die Keimflora von Reinräumen und Intensivstationen. Und zum Thema Fortbildung erfahren Sie mehr über das Erkennen von Kindeswohlgefährdungen.

Abschied

Zwei Redakteure, die mit großer Freude an der kommunikativen Weiterentwicklung konzeptionell und redaktionell mitwirkten, wünschen der weiteren Entwicklung alles Gute. Der eine, Johannes Clausen, seit 30 Jahren u. a. für das ZBW tätig, wird sich im Frühjahr des nächsten Jahres nach der langen Zeit freiberuflichen Kommunikationsaufgaben widmen, der andere, Christian Ignatzi, 31 Jahre jung, und ein allseits geschätzter Kollege und auf allen Medien-Kanälen versiert und zu Hause, wird sich in Saarbrücken und anderenorts den Aufgaben in Funk und Fernsehen beim SR stellen. Sie beide freuen sich auf die neue Zeit. Zusammen mit den Herausgebern und den Kolleginnen und Kollegen des Redaktionsteams wünschen wir Ihnen von Herzen eine schöne Weihnachtszeit und ein erfülltes und gesundes neues Jahr.