Zahnaerzteblatt.de

 

Kommunikation

Breites Medienecho

 

Zahnärzteschaft als kompetenter Medienpartner

Ausgabe 7, 2016

Zahnärztliche und zahnmedizinische Themen sind ein wichtiger Bestandteil der medialen Berichterstattung, auch in unserem Bundesland. Im Jahr 2015 erreichte die Berichterstattung über zahnmedizinische Themen in baden-württembergischen Tageszeitungen eine Gesamtreichweite von 78.026.462 Exemplaren und noch deutlich mehr Lesern pro Exemplar.

Betrachtet man die Medien (Presse, Hörfunk, Fernsehen, Internet) in Baden-Württemberg, zeigt sich deutlich: Gesundheitsthemen kommen immer an. Was in der Gesundheitspolitik und der Zahnmedizin im Fokus steht, überprüft täglich ein sogenannter Clippingdienst. Diese Agentur rezipiert alle Medien im Bundesland und sammelt Berichterstattungen über zahnmedizinischen Themen. Die Resonanz ist ein deutliches Zeichen: Allein im Januar und Februar dieses Jahres erreichten zahnmedizinische Beiträge in mehr als 560 Ausgaben 17.912.544 Millionen Leser im Bundesland. Einschließlich März lag die Zahl der veröffentlichten Berichte bei 169, die jeweils in mehreren Zeitungen erschienen. Etwa in der Südwest Presse unter dem Titel „Gesund im Mund“, in den Stuttgarter Nachrichten unter dem Titel „Was tun bei empfindlichen Zähnen und Zahnfleisch?“ oder in der Oberbadischen Zeitung unter der Überschrift „Zahnersatz aus Keramik“ – der Service für die Leser steht im Vordergrund. Im ersten Quartal summierten sich die Berichte über zahnmedizinische Themen in den Tageszeitungen Baden- Württembergs auf im Schnitt zwölf Zeitungsartikel pro Woche, die die gute Arbeit der Zahnärzteschaft beleuchteten.

Die Themen sind vielfältig. Die Tageszeitungen berichten sehr informativ und in breiter Form über zahnmedizinische Themen wie Zahnerhaltung, insbesondere Prävention, die Bonusregelung, Prophylaxe, Wurzelbehandlung, Zahnersatz, Zahnzusatzversicherungen, Zahngesundheit aber auch Themenfelder wie Soziales Engagement, Flüchtlinge und viele weitere Themen.

Zahnärzteschaft informiert. Das Informationszentrum Zahngesundheit (IZZ) bietet den Medien in Baden-Württemberg regelmäßig ein „Thema des Monats“ zu zahnmedizinischen Aspekten. Die Clippinganalyse im ersten Quartal 2016 zeigt, dass Tageszeitungen gerne über Servicethemen berichten, die die Leserinnen und Leser auf Behandlungs-möglichkeiten aufmerksam machen und ihnen bei interessanten Fragestellungen viele Infos bieten. Diesen Servicegedanken greifen auch die Telefonaktionen auf, die das IZZ in Zusammenarbeit mit den Tageszeitungen zehnmal pro Jahr durchführt. Dabei stehen Zahnärztinnen und Zahnärzten den anrufenden Leserinnen und Lesern Rede und Antwort, worüber die Tageszeitungen im Anschluss ausführlich berichten. Darüber hinaus verschickt das IZZ Pressemitteilungen mit berufspolitischem Charakter, die die Medien auf wichtige Entwicklungen in der Standespolitik hinweisen.

Wenn es um Beiträge über zahnmedizinische Themen im ersten Quartal des Jahres ging, setzten sich die Medien konkret mit unterschiedlichen Berichten auseinander und gingen dabei anhand konkreter Beispiele oft in die Tiefe.

Positive Berichte. Von einem großen Andrang bei der Veranstaltung „Medizin am Abend“ zum Thema Zahngesundheit mit Prof. Dr. Dr. Hans Jörg Staehle berichtete Birgit Sommer in der Rhein- Neckar-Zeitung am 22. Januar 2016. Den Infoabend beschreibt sie als „Veranstaltung, bei der sich die Zuhörer für umfangreiche Informationen vom Experten und für dessen handfeste Gesundheitstipps begeisterten.“ Am 19. April 2016 erschien in den Stuttgarter Nachrichten und den Partnerzeitungen ein Interview mit Prof. Dr. Johannes Einwag. Der Direktor des Zahnmedizinischen Fortbildungszentrums (ZFZ) räumte darin mit Mythen übers Zähneputzen auf und gab Hinweise zum richtigen Umgang mit der Zahnbürste. Die Südwest Presse aus Ulm erläuterte in ihrem Beitrag von Marie-Louise Abele am 5. Januar 2016, wie wichtig regelmäßige Vorsorge und gesunde Ernährung sind. Der Artikel „Prophylaxe statt Bohrer“ bringt den Leserinnen und Lesern der Zeitung die Wichtigkeit und nicht zuletzt den Nutzen der Prophylaxe näher und beleuchtet, welche weitreichenden Konsequenzen schlechte Zahngesundheit außerdem haben kann. Am 18. Februar 2016 berichtete Karin Willen in der Eßlinger Zeitung darüber, wie wichtig eine regelmäßige Professionelle Zahnreinigung (PZR) ist. Unter der Überschrift „Regelmäßig Experten putzen lassen“ mahnt sie allerdings auch, neben der PZR nicht auf das tägliche Zähneputzen zu verzichten. Daneben erklärt sie, wie genau eine PZR abläuft, für wen sie sich empfiehlt und welche Kosten dabei für Patientinnen und Patienten entstehen. Dabei hat sie auch konkrete Tipps parat: „Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für Parodontitis“, schreibt sie in ihrem Beitrag, und: „Eine ungünstige Bakterienzusammensetzung im Mund oder ein geringer Speichelfluss führen schneller zu Zahnbelägen.“ Die Leserinnen und Leser der Zeitung soll das sensibilisieren.

Zahnpflege im Alter. Ein wichtiges Thema ist auch in den Medien Baden-Württembergs der demografische Wandel. Die Badische Zeitung hat sich diesem Thema angenommen und am 24. Februar 2016 über Zahnpflege im Alter berichtet. Als Experte zitiert die Zeitung den „Landesbeauftragten bei der Deutschen Gesellschaft für Alterszahnmedizin“, Dr. Elmar Ludwig. Er informiert die Leserinnen und Leser der Zeitung, wie Zahn- und Zahnfleischerkrankungen entstehen und wie man sich auch im Alter noch davor schützen kann. „Bei guter Mundhygiene und Unterstützung durch den Zahnarzt lassen sich Zähne bis ins hohe Alter erhalten“, erläutert Dr. Ludwig in der Zeitung. Die Zahnpflege im Alter war bereits in einem IZZ-Presseforum ein großes Thema, das in Folge der gesteigerten Aufmerksamkeit schließlich ein umfangreicher Fernsehbeitrag der SWR-Sendung „odysso“ aufgegriffen hat.

Soziales Engagement. In neuester Zeit nimmt die Berichterstattung über Flüchtlinge immer größeren Raum auch in den Medien Baden-Württembergs ein. Die Tageszeitungen beleuchten dabei u. a. die neuen Aufgaben, die auf Zahnärztinnen und Zahnärzte zukommen und berichteten über ihr Engagement. Christoph Holbein schrieb am 27. Februar 2016 im Schwarzwälder Boten in seiner Reportage „Blick in Löcher und Wurzelkanäle“ über die zahnärztliche Arbeit in der Landeserstaufnahmeeinrichtung in Meßstetten. Seit Oktober 2015 gibt es dort eine zahnärztliche Betreuung für Flüchtlinge.

Land der Medien. Baden-Württemberg ist ein Land der Medien. 17 große Regionalzeitungen berichten täglich, wie anhand der Beispiele dargelegt, über die zahnärztlichen und zahnmedizinischen Themen, die das Bundesland bewegen. Hinzu kommen 50 Lokalzeitungen, die mit einigen der Regionalzeitungen als Partnerzeitung eng verbunden sind. Das bedeutet: Berichte, die im überregionalen Teil beispielsweise der Stuttgarter Nachrichten erscheinen, sind oft auch für Leser in den umliegenden Kreisen verfügbar. Etwa in der Sindelfinger Zeitung, der Waiblinger Kreiszeitung oder dem Herrenberger Gäubote.

Im audiovisuellen Bereich verfügt Baden-Württemberg über 18 private Hörfunkprogramme, 23 private Regionalfernsehsender und zusätzlich die öffentlichrechtlichen Programme des SWR. Ihre Informationen bekommen die Zeitungen durch eigene Recherchen oder Presseagenturen, etwa die Deutsche Presseagentur (dpa). In Baden-Württtemberg hat diese Agentur einen eigenen Landesdienst, den Landesdienst Südwest (lsw).

christian.ignatzi@izz-online.de

 

Forum Zahngesundheit – Drehscheibe der Information und Kommunikation

 

Zahnärzteschaft zeigt Präsenz

Ausgabe 7, 2016

Das Forum Zahngesundheit war in diesem Jahr bereits auf sechs Verbrauchermessen präsent. Ob im Januar in Ludwigsburg auf den Gesundheitstagen „gesund und aktiv“ der Ludwigsburger Kreiszeitung, im Februar in Göppingen auf der Vitawell der Göppinger Kreisnachrichten, in Crailsheim auf der Vitawell der Hohenloher Zeitung Anfang März, auf der IBO in Friedrichshafen Mitte März, auf dem Mannheimer Maimarkt bis 10. Mai 2016 oder auf der Südwest Messe in Villingen- Schwenningen Ende Mai 2016. Und das Interesse war überall groß.

Die Zahnärztinnen und Zahnärzte Baden-Württembergs sind bei Verbrauchermessen stets gesuchte Ansprechpartner rund um die Zahn- und Mundgesundheit. Gerade Themen wie Füllungsmaterialien aus Gold, Keramik oder Komposit, Zahnersatz, Implantate, Professionelle Zahnreinigung oder Bleaching beschäftigen die Besucher. Im Forum Zahngesundheit erhalten sie dann Antworten auf ihre Fragen, denn alle Beteiligten sind mit Freude und Kompetenz dabei. Der gesamte Aufbau ist so konzipert, dass der Besuch zum Erlebnis wird. Dabei stellen vier Leitfarben die vier Säulen der Zahngesundheit vor. Sie sind Teil des Corporate Designs für den gesamten Auftritt. Die rote Farbe markiert den Bereich der Mundhygiene mit der Plaque-Neon- Schau und dem Zahnputzbrunnen. Gelb symbolisiert den zahnärztlichen Beratungsbereich mit der sehr attraktiven Behandlungseinheit der Firma KAVO Biberach, die mit modernster Technik ausgerüstet ist. Blau steht für die Fluoridierung. In grüner Farbe wird der Bereich der Ernährung dargestellt. Die Momentaufnahmen von den vergangenen Verbrauchenmessen dieses Jahres spiegeln hier die vielfältigen Facetten des Forum Zahngesundheit wider.

claudia.richter@izz-online.de

 

Wann sind Zahnveneers sinnvoll?

 

ZDF-Filmaufnahmen im ZFZ Stuttgart

Ausgabe 7, 2016

„Volle Kanne“ heißt eine Sendung mit Servicethemen, die von Montag bis Freitag am Vormittag von 9:05 Uhr an im ZDF läuft. In der Sendung am 4. Juli geht es um Zahnveneers. Die Aufnahmen für diese Sendung fanden am 3. Juni im ZFZ Stuttgart statt. In den Hauptrollen: Dr. Konrad Bühler, Vorsitzender der Zahnmedizinischen Patientenberatungsstelle Baden-Württemberg, als TVZahnarzt und als seine TV-Assistentin Rosa Rubinaccio, ZFA im ZFZ Stuttgart. Und natürlich drei Patientinnen, die aus unterschiedlichen Gründen Zahnveneers erhalten haben.

„Ich bin keine klassische Medizin-journalistin“, sagt die Filmemacherin Andrea Schuler über sich und ihre Arbeit, „ich mache am liebsten Filme zu sozialpolitischen Themen“. Einen Bericht über Geschlechtskrankheiten habe sie kürzlich gemacht, berichtet die Filmemacherin weiter über ihren letzten Film-Ausflug in die Medizin. „Ich erinnere mich noch gut an die interessante Begegnung mit einem Professor und die faszinierenden Aufnahmen der Chlamydien- Infektionen am Mikroskop“. Beim Thema Zähne hat sich Andrea Schuler gedacht, „das ist nicht so heikel wie Geschlechtskrankheiten, bildlich zwar sicher nicht so spannend, aber als Servicethema passt es perfekt“. Der eigentliche Aufhänger für die Filmproduktion war dann aber ein Beitrag in der FAZ, in dem die Vor- und Nachteile von Verblendschalen unter die Lupe genommen wurden. Auch der Vizepräsident der BZÄK, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich, kam in diesem Beitrag zu Wort und warnte vor einem „Schnellschuss“ bei der Entscheidung für Zahnveneers.

Ästhetik. Daraufhin hat sich Andrea Schuler auf den Themenvorschlag „Wann sind Zahnveneers sinnvoll?“ der Ulmedia Medienproduktions- GmbH in Ulm gemeldet, die für die Sendung „Volle Kanne“, die von Montag bis Freitag im ZDF ausgestrahlt wird, einen Servicebeitrag produziert.

Am Thema „Zahnveneers“ reizte die langjährige Filmemacherin, dass im öffentlichen Bewusstsein bei Veneers vor allem ästhetische Aspekte im Vordergrund stehen, tatsächlich aber viele medizinische Indikationen für die Verblendschalen aus Keramik sprechen. „Daraus etwas zu machen, finde ich eine spannende Sache!“

Drehtermin im ZFZ. Und es wurde in der Tat eine spannende Geschichte, die Andrea Schuler mit ihrem Team von Ulmedia nun am 3. Juni im ZFZ Stuttgart mit TV-Zahnarzt Dr. Konrad Bühler und seiner TV-Assistentin Rosa Rubinaccio gedreht hat.

„Gschwind“ und „auf die Schnelle“ aus rein ästhetischen Gründen, davor warnte auch TV-Zahnarzt Dr. Bühler im Interview und hob den minimalen Substanzabtrag bei Veneers hervor, die auch zum Lückenschluss oder bei rauen Zahnoberflächen medizinisch indiziert sein können. Im Filmbeitrag werden die Fälle dreier Patientinnen beleuchtet, die Zahnveneers erhalten haben: Für einen abgeschlagenen Zahn im Kindesalter, der zunächst mit Kunststoff aufgebaut wurde, sich aber immer wieder verfärbte und schließlich mit einem Veneer der ersten Generation versorgt wurde. Eine andere Patientin erhielt Veneers für die Versorgung ihrer Zapfenzähne und eine weitere Patientin entschied sich für Veneers aufgrund ihrer tiefgehenden Dentinverfärbungen und der Abrasionen.

mader@lzk-bw.de