Zahnaerzteblatt.de

 

Namen und Nachrichten

AG berufsständischer Versorgungseinrichtungen

 

Dr. Eva Hemberger in den Vorstand gewählt

Ausgabe 1, 2017

Die Delegierten der 39. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft berufsständischer Versorgungseinrichtungen e. V. (ABV) in Berlin haben am 26.11.2016 in Stuttgart die Präsidentin der Versorgungsanstalt, Dr. Eva Hemberger, einstimmig in ihren Vorstand gewählt. Die ABV vertritt als Spitzenorganisation die Interessen von insgesamt bundesweit 89 berufsständischen Versorgungswerken für die Angehörigen der verkammerten Freien Berufe.

Die Präsidentin der Versorgungsanstalt, Dr. Hemberger, vertritt somit künftig sowohl in ihrer Funktion als Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Versorgungswerke für Zahnärzte als auch als Mitglied des Vorstands der ABV die Interessen für die Angehörigen der verkammerten Freien Berufe

VA

 

Aktuelle Umfrage

 

Zahnärzte beliebteste Arztgruppe

Ausgabe 1, 2017

Zahnärzte sind die mit Abstand beliebteste Arztgruppe in Deutschland. Das geht aus dem aktuellen Patientenbarometer des Online- Arztbewertungsportals Jameda hervor, das kürzlich veröffentlicht wurde. Auf der nach Schulnoten gestaffelten Bewertungsskala belegen Zahnärztinnen und Zahnärzte demnach mit einer durchschnittlichen Gesamtnote von 1,33 mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz.

„Das zeigt einmal mehr, dass sich die Patienten bei ihren Zahnärzten ganz offensichtlich gut versorgt fühlen. Das Vertrauen, das der Arbeit in den Praxen entgegengebracht wird, ist zu Recht groß. Für die aktuelle Bewertung und den damit verbundenen Vertrauensvorschuss möchte ich mich zunächst im Namen aller Vertragszahnärzte bei unseren Patienten ganz herzlich bedanken. Der Berufsstand wird auch künftig alles daran setzen, den hohen Erwartungen an unser Versorgungsangebot gerecht zu werden. Mein Dank gilt zugleich aber auch der gesamten Zahnärzteschaft, die durch den sorgsamen Umgang mit den Patienten dazu beiträgt, eine wohnortnahe, flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung jetzt und in Zukunft sicherzustellen – sei es in Städten oder ländlichen Regionen“, sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).

KZBV

 

Allensbach-Umfrage

 

Großes Vertrauen in Zeitungen

Ausgabe 1, 2017

Die Bundesbürger halten Zeitschriften und Zeitungen für deutlich glaubwürdiger als soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. 69 Prozent der Bevölkerung ab 16 Jahren würden bei unterschiedlichen Meldungen über ein und dasselbe Ereignis eher Zeitschriften und Zeitungen glauben, acht Prozent würden eher den sozialen Netzwerken vertrauen. Das geht aus der Repräsentativbefragung „Relevanz und Glaubwürdigkeit der Medien“ unter 1458 Personen hervor, die das Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) durchgeführt hat. Die Ergebnisse wurden im November auf dem „Publishers‘ Summit“ in Berlin vorgestellt.

Auch wenn es um die Frage einer zivilisierten Diskussionskultur geht, beurteilen die Bundesbürger Zeitschriften und Zeitungen am besten. Die Mehrheit der Befragten (54 Prozent) ist der Meinung, dass Diskussionen dort am ehesten sachlich und höflich verlaufen. Dem Fernsehen bescheinigen dies 45 Prozent, während lediglich vier Prozent die Streitkultur im Internet als am ehesten sachlich und höflich einstufen.

Kritisch sehen die Bundesbürger die Qualität der Kommentare im Internet. 43 Prozent der Befragten, die schon häufiger Kommentare im Netz gelesen haben, empfinden diese überwiegend als aggressiv, nur 22 Prozent bewerten sie überwiegend als nüchtern. „Wir haben in Deutschland eine Grauzone, in der Toleranz falsch verstanden wird und eigentlich die Beleidigung schon anfängt“, sagte Prof. Dr. Renate Köcher, Geschäftsführerin des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Die Möglichkeit, in sozialen Netzwerken oder auf Nachrichtenseiten im Internet die eigene Meinung zu äußern, spielt für die große Mehrheit keine Rolle: Mehr als drei von vier Befragten (78 Prozent) ist dies „nicht so wichtig“ oder „gar nicht wichtig“. Nur zehn Prozent der Bundesbürger haben bereits mehrmals zu einem Artikel, der auf einer Nachrichtenseite im Internet erschienen ist, einen Kommentar geschrieben. 84 Prozent haben dies noch nie gemacht.

In der Studie „Relevanz und Glaubwürdigkeit der Medien“ wurden die Bundesbürger auch zum Thema Lügenpresse befragt. Demnach sind 39 Prozent aller Umfrage-Teilnehmer der Ansicht, dass „an diesem Vorwurf etwas dran“ ist.

In Westdeutschland sagten dies 37 Prozent, in Ostdeutschland 44 Prozent. Kritik erntete insbesondere die Berichterstattung über das Flüchtlingsthema, mit der die Mehrheit (51 Prozent) „weniger zufrieden“ oder „gar nicht zufrieden“ ist.

VDZ