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Namen und Nachrichten

vdek-Landesvertretung BW

 

Biggi Bender übernimmt Leitung

Ausgabe 3, 2018

Die vdek-Landesvertretung Baden- Württemberg hat eine neue Leitung: Biggi Bender, Juristin und ehemalige Gesundheitspolitikerin bei den Grünen. Sie tritt die Nachfolge von Walter Scheller an, der die Landesvertretung 12 Jahre lang geleitet hatte. Biggi Bender war von 2002 bis 2013 gesundheitspolitische Sprecherin der grünen Bundestagsfraktion und seither selbstständige Beraterin im Gesundheitswesen.

Zu den operativen Aufgaben gehören für sie und ihre Landesvertretung die Vertrags- und Vergütungsvereinbarungen mit Ärzten, Zahnärzten, Krankenhäusern und Rehabilitationseinrichtungen. An der Krankenhausplanung des Landes möchte sich Bender aktiv beteiligen und mitentscheiden, ebenso an der Bedarfsplanung für niedergelassene Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten. Zum Spektrum der Landesvertretung gehört auch die Zulassung und Qualitätsprüfung von Leistungserbringern wie Physiotherapeuten, Masseuren, Ergotherapeuten, Podologen, Sprachtherapeuten und Logopäden.

Ein weiteres Aufgabenfeld ist die gesetzliche Pflegeversicherung. So schließt die vdek-Landesvertretung mit Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten Versorgungsverträge ab und trifft Vergütungsvereinbarungen. Mit dem Medizinischen Dienst der Krankenversicherung organisiert sie Qualitätsprüfungen von Einrichtungen.

vdek/IZZ

 

Special Olympics Kiel 2018

 

Elke Büdenbender Schirmherrin

Ausgabe 3, 2018

Für die Special Olympics Kiel 2018 vom 14. bis zum 18. Mai hat Elke Büdenbender, die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, die Schirmherrschaft übernommen. Die Veranstaltung unter dem Motto „Gemeinsam stark“ bietet neben den Wettbewerben in 19 Sportarten auch eines der größten nationalen Gesundheitsprogramme für Menschen mit geistiger Behinderung. Für das Programm „Healthy Athletes®“ mit ca. 4.500 erwarteten Gesundheitsuntersuchungen engagieren sich ehrenamtlich Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten und weitere medizinische Fachleute sowie ca. 120 freiwillige Helfer. Insgesamt werden für die Nationalen Spiele mit geistiger Behinderung ca. 2.200 freiwillige Helfer benötigt. Rund 1.700 Freiwillige haben sich bei den Organisatoren bereits beworben.

„Die Schirmherrschaft für die Special Olympics Kiel 2018 übernehme ich mit großer Freude“, so Elke Büdenbender. „Nationale Spiele von Special Olympics stehen nicht nur für Teilhabe, Begegnung und inklusiven Sport, sie bringen auch die Lebensfreude, den Mut und die Leistungen von Menschen mit geistiger Behinderung ganz unmittelbar zum Ausdruck. Das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung – zum Beispiel bei den Unified Wettbewerben und bei vielen Begegnungen vor Ort – steht hier beispielhaft für eine inklusive Gesellschaft, die wir anstreben. Special Olympics Deutschland als Veranstalter ist ein hoch geschätztes Mitglied der weltweiten Special Olympics Bewegung und steht im Bewerbungsprozess um Weltspiele.

Bei den Special Olympics Kiel 2018 wird Healthy Athletes® in allen sieben Gesundheitsbereichen – Fitte Füße, Besser Hören, Besser Sehen, Gesunde Lebensweise, Bewegung mit Spaß, Gesund im Mund und Innere Stärke angeboten.

Special Olympics Deutschland/IZZ

 

Operationseinsatz in Burundi

 

Hilfe für Spaltkinder

Ausgabe 3, 2018

44 Spaltoperationen in sieben Tagen ist das Ergebnis des Operationseinsatzes in Burundi. Vom 30. Januar bis zum 5. Februar waren die Chirurgen Dr. Dr. Oliver Blume und Gunther Au-Balbach in Bujumbura. Gemeinsam mit dem ugandischen und burundischen Ärzte- und Pflegeteam operierten sie die Patienten im Krankenhaus Centre Médical Hippocrate der Fondation Stamm.

Burundi ist eines der ärmsten Länder der Welt. 81 Prozent der ca. 8,5 Mio. Einwohner leben laut der Bundeszentrale für politische Bildung in Armut, rund 42 Prozent leiden Hunger. Zu diesem Einsatz waren sogar Patienten aus der benachbarten Demokratischen Republik Kongo angereist, um sich von dem Team behandeln zu lassen. In ihrer Heimat gibt es kaum Versorgungsmöglichkeiten, sodass die Ärzte ihre einzige Hoffnung waren und sie dafür den langen und beschwerlichen Weg auf sich nahmen.

Burundi ist eines von 12 Projektländern, in denen die Deutsche Cleft Kinderhilfe hilft. In diesem Jahr sollen weltweit insgesamt 4.000 Operationen realisiert werden.

Deutsche Cleft Kinderhilfe/IZZ