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SummerDentival der Fachschaft Zahnmedizin der Universität Freiburg

 

Abwechslung vom studentischen Alltag

Ausgabe 8, 2018

Die Fachschaft Zahnmedizin bildet die Schnittstelle zwischen Studierenden und Dozenten an der Universität Freiburg. Neben Klammerbiegen und Pauken in den verschiedenen Semestern organisiert die Fachschaft regelmäßig verschiedene Veranstaltungen, um etwas Abwechslung und Auflockerung in den studentischen Alltag zu bringen. Als fester Termin im jährlichen Veranstaltungskalender ist das SummerDentival verankert, das von der Fachschaft durchgeführt sowie von Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Vereinigung Baden-Württemberg unterstützt wird.

Der weitläufige Universitätscampus bietet viele Möglichkeiten mit Grünflächen und Sitzmöglichkeiten, um ein Sommerfest durchzuführen. Als optimaler Standort für das SummerDentival hat sich in den letzten Jahren der Platz vor dem Vorklinikgebäude herausgestellt, da hier viele der Studentinnen und Studenten regelmäßig zwischen und nach den Vorlesungen vorbeikommen.

Viele helfende Hände. Lena Mesenich, 1. Vorsitzende der Fachschaft, sowie die 2. Vorsitzende Franziska Scherf und Mario Recca, Kassier des Vereins, haben den Personaleinsatzplan an Ausschank und Grill im Kopf. Auch Karl Blohmer, in der Fachschaft zuständig für den Fachschaftsshop, ist an diesem Tag in vollem Einsatz, so dass alles Hand in Hand läuft und die Biertischgarnituren, Pavillons, Grill und Ausschank in kurzer Zeit an ihrem Ort stehen. Pünktlich am späteren Vormittag ist alles bereit. Es dauert auch nicht lange und die ersten Studierenden treffen ein, in freudiger Erwartung auf gekühlte Getränke und leckere Speisen vom Grill.

Zahnärztehaus Freiburg vor Ort. Dr. Peter Riedel, Vorsitzender der Bezirkszahnärztekammer Freiburg und Dr. Norbert Struß, stv. Präsident der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg und Vorsitzender des Arbeitskreises FutureNOW – Junge Zahnärzte in Baden- Württemberg, stehen als Ansprechpartner des Zahnärztehauses Freiburg für die Studierenden für Fragen rund um die verschiedenen Formen der zahnärztlichen Berufsausübung sowie Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, als auch für Fragen im Bereich der Praxisführung zur Verfügung. Darüber hinaus werden die beiden Körperschaften – Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg – vorgestellt und die Botschaft „Selbstverwaltung bedeutet Selbstgestaltung“ den Studierenden nahegebracht. Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen ist ein hohes Gut in Deutschland. Sie setzt voraus, dass sich immer wieder zahnärztliche Kolleginnen und Kollegen finden, die einen Teil ihrer Arbeitszeit in den Dienst des Berufsstandes stellen und Verantwortung übernehmen in Ausschüssen, im Gutachterwesen oder in den Vertreterversammlungen.

Netzwerken. Bereits im Studium bilden sich Netzwerke über die Bezirks- und Landesgrenzen hinaus, wie Lena Mesenich, 1. Vorsitzende der Fachschaft Zahnmedizin Freiburg, berichtete. So fand vom 3. bis 6. April die Bundesfachschaftstagung in Münster statt. Im Rahmen dieser „Orientierungswoche“ findet sich viel Zeit, andere Studierende kennenzulernen. Zweimal jährlich lädt eine gastgebende Universität die Fachschaftsvertreter aller 30 Universitäten mit dem Studiengang Zahnmedizin ein und der universitäre Austausch mit Fachschaftsaussprache wird gepflegt. Beim diesjährigen SummerDentival in Freiburg stand ebenfalls das Netzwerken im Vordergrund, das bei sommerlichen Temperaturen am späteren Abend seinen Ausklang fand. Ein herzliches Dankeschön verbunden mit einem dicken Lob an das Team der Fachschaft Zahnmedizin an der Universität Freiburg, das auch in diesem Jahr wieder für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung gesorgt hat.

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Fachschaft Zahnmedizin an der Universität Ulm

 

Zahnikick mit Sommerfest

Ausgabe 8, 2018

Auch in diesem Jahr konnten Landeszahnärztekammer und Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg den Zahnikick mit anschließendem Sommerfest – organisiert und durchgeführt von der Fachschaft Zahnmedizin an der Universität Ulm – unterstützen. Ein herrlicher Mittwochnachmittag mit Sommertemperaturen über 30 Grad sorgte für den perfekten Rahmen, so dass die Studentinnen und Studenten nach dem sportlichen Teil, beim come together bis spät in die Nacht hinein zusammensitzen konnten.

Langsam aber stetig füllt sich am Nachmittag die Grünfläche am Fußballplatz vor dem Bundeswehrkrankenhaus in Ulm auf dem großen Campusgelände. Ein reges Treiben beginnt und Pavillons mit Sitzgarnituren werden platziert. Kalte Getränke sind ein Muss an diesem heißen Sommertag und auch die optimale Platzierung des Grills will gut überlegt sein. Nora und Felix mit dem gesamten Fachschaftsteam der Studierenden haben den Nachmittag und Abend geplant und die organisatorische Umsetzung mit der Bezirkszahnärztekammer Tübingen sowie der Kassenzahnärztlichen Vereinigung, Bezirksdirektion Tübingen, im Vorfeld besprochen, so dass vor Ort nun alles reibungslos ablaufen kann.

Vorklinik gegen Klinik. Der Einzug der Hauptakteure beginnt und die Spielerinnen und Spieler starten in die Aufwärmphase, um das anstehende Fußballspiel der Studentinnen und Studenten aus der Vorklinik gegen die Studierenden der klinischen Semester zu bestreiten. Wir treffen den bestens gelaunten Schiedsrichter, Prof. Bernd Haller, Ärztlicher Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie, der bei diesem wichtigen Spiel die Einhaltung der sportlichen Fairness kontrollieren wird. Es folgen hart umkämpfte, jedoch sportlich faire zwei Mal 40 Minuten, nach denen mit einem 1:1 Unentschieden noch kein Siegerteam feststeht. Auch nach zwei Verlängerungen um jeweils fünf Minuten steht das Remis weiterhin oben auf der Anzeigetafel. Es folgt ein nervenraubendes Elfmeterschießen, das lautstark von den anwesenden Zuschauern unterstützt wird. Doch auch nachdem dieses Pulver verschossen wurde und alle Spielerinnen und Spieler den Ball auf das Tor feuerten, änderte das nichts am Endergebnis: beide Mannschaften hatten die gleiche Anzahl an Toren erzielt, so dass ein ausgeglichenes Unentschieden als Resultat der Hitzeschlacht feststand.

Ins Gespräch kommen. Als Unibeauftragter und Ansprechpartner für junge Zahnärztinnen und Zahnärzte des Zahnärztehauses in Tübingen, bittet Dr. Elmar Ludwig zum Gruppenbild, bevor sich die Teams an der Grilltheke stärken können. Der spätere Abend wird dazu genutzt, Kammer und KZV bekannt zu machen sowie mit den Studierenden ins Gespräch zu kommen. Ein großer Dank an alle helfenden Hände aus Fachschaft, Universität und Zahnärztehaus Tübingen für die gelungene Veranstaltung.

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200. Sitzung des Pforzheimer zahnärztlichen Qualitätszirkels

 

Wenn das kein Grund zum Feiern ist

Ausgabe 8, 2018

Mut und Kraft gegeben hat ihm der Qualitäszirkel – und die Liebe zum Beruf gestärkt. Das sagte einer der Anwesenden, der von Anfang an beim zahnärztlichen Qualitätszirkel Pforzheim mit dabei ist. Die lobenden Worte galten an diesem Abend dem Moderator: 200 Sitzungen lang hat Dr. Jörg Augenstein die selbstbestimmte Qualitätsförderung als primus inter pares geleitet. Zeit für Lob, Dank und einen Blick in die noch etwas ungewisse Zukunft.

Ausnahmsweise ging es feierlich zu beim Pforzheimer zahnärztlichen Qualitätszirkel. Im Parkhotel wartete am 8. Juli 2018 eine stilvoll gedeckte Tafel auf die 16 Mitglieder, die sich um Dr. Jörg Augenstein scharten. „Unser Berufsstand feiert sich viel zu selten“, meinte dazu Dr. Norbert Engel, der als Ehrengast an der Runde teilnahm. Es wurden Toasts ausgebracht und es gab viel Lob für den Moderator, der in fast 20 Jahren nur zwei Sitzungen auslassen musste. Einmal saß er in Kuba fest, konnte aber für familieninternen Ersatz sorgen: Seine Tochter Dorothee Augenstein- Heß leitete an diesem Montag den Qualitätszirkel, der meist im Pforzheimer Bürgerhaus zusammenkam und sich auch nicht aus der Ruhe bringen ließ, wenn nebenan ein Chor probte.

Kontinuität. Nach einer Moderatorenausbildung an der Karlsruher Akademie hatte Dr. Augenstein alle interessierten Kammermitglieder aus dem Raum Pforzheim brieflich angesprochen und am 22. März 1999 das erste Treffen des Qualitätszirkels arrangiert – und alle folgenden Sitzungen geleitet. Wichtig war ihm dabei neben der Kontinuität der Arbeit auch die Selbständigkeit der Gruppe, die in vielen ihrer Sitzungen einen besonderen Patientenfall an den Anfang stellte. Eine offene und gleichberechtigte Diskussion, in der jeder mit seinen Lösungsansätzen zum Erkenntnisgewinn beitragen kann, ist nur dann möglich, wenn der Moderator für eine angenehme Gruppenatmosphäre sorgt und die Vertraulichkeit gewahrt ist.

Kollegialität. Das ist Dr. Augenstein vortrefflich gelungen, denn wenn man die Zirkelmitglieder fragt, dann hat die Fortbildung aus der Gruppe heraus nicht nur zur Qualitätsförderung und zum selbstkritischen Betrachten des eigenen beruflichen Handelns beigetragen. Auch die Patienten haben durch eine Erweiterung der Behandlungskonzepte und die damit verbundene Teilhabe am zahnmedizinischen Fortschritt von diesem interkollegialen Austausch profitiert.

Weiterentwicklung. Auf der Agenda des Qualitätszirkels, der jeden zweiten Montag im Monat tagt (Ausnahmen sind Feiertage und der Monat August), standen außerdem Besichtigungen der im Raum Pforzheim angesiedelten Dentalfirmen sowie Vorträge von Gastreferenten. Doch die meisten Sitzungen, von deren Effizienz ein sorgfältig erarbeitetes Protokoll zeugt, haben die Gruppenmitglieder selbst bestritten: Einladungen in die Praxen von Kollegen, Berichte von Fortbildungen, Berufspolitik und Gutachten, aber auch Fragen zur Betriebsführung und zum Praxisteam standen auf der Tagesordnung.

Reflexion. Nun geht es um die Zukunft der so gelungenen und gelobten Form der Weiterbildung. Zumal der Kreis sich seit der 100. Sitzung im Dezember 2008 kaum verändert hat. Dr. Augenstein in seinem Rückblick: „Einige wenige sind dazugekommen, einige haben die aktive Berufsphase beendet, doch die Gemeinschaft und das berufliche Interesse lässt sie dennoch dabeibleiben“. Sein Fragenkatalog, den er anlässlich des Jubiläums vorgelegt hat, weist neben zukunftsweisenden Aufgaben wie dem Überarbeiten des Internetauftritts auch heikle Punkte auf, die zum Nachdenken anregen. „Was bringt mir der QZ, wenn ich keine Praxis mehr habe oder nicht mehr arbeite?“ steht da zu lesen. Nicht leicht zu beantworten angesichts der Tatsache, dass von den 16 Anwesenden nur vier unter 60 Jahre alt waren.

Dorothea Kallenberg