Informationszentrum Zahngesundheit

Eine Einrichtung der Zahnärzteschaft Baden-Württemberg

Vielfältige Möglichkeiten der Zahnerhaltung

Pressetext zur 53. Fortbildungstagung der BZK Tübingen in Lindau (Kurzfassung 13.9.2018)

Am 14. September und 15. September 2018 hält die Bezirkszahnärztekammer Tübingen ihre 53. Bodenseetagung wieder am gewohnten Tagungsort ab, der Inselhalle in Lindau. Dr. Wilfried Forschner, Vorsitzender der Bezirkszahnärztekammer Tübingen, wünscht in seiner Einladung angesichts der attraktiver gewordenen Tagungsstätte der Zahnärzteschaft und der Stadt Lindau noch viele erfolgreiche Bodenseetagungen.
Schwerpunktthema des diesjährigen Fortbildungskongresses ist die Zahnerhaltung. Vorgestellt und diskutiert werden eine Reihe von Konzepten, Materialien und Techniken, denn noch nie gab es so vielfältige Möglichkeiten, Zähne zu erhalten. Der Leiter der wissenschaftlichen Tagung, Prof. Dr. Bernd Haller, betont, dass Patienten heute enorm von den neuen Techniken profitieren, die die Zahnhartsubstanz schonen, sodass direkte Kompositversorgungen in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen werden. „Mit Komposit lassen sich heutzutage nicht nur perfekt unsichtbare Füllungen im Frontzahnbereich legen, sondern auch komplexe, mehrflächige Seitenzahnrestaurationen einschließlich Höckerersatz herstellen." Doch auch für die Prävention gibt es Neuheiten bei Zahnpasten und Mundspüllösungen, die vielversprechend klingen und sogar eine Regeneration von Zahnschmelz verheißen. Inwieweit man solche Produkte den Patienten empfehlen kann, wird man während der zweitägigen Fortbildung erfahren und auch diskutieren können. Von Patientenseite immer mehr gefragt ist auch im Zeitalter der Implantate die der Gesunderhaltung der eigenen Zähne. Dazu dienen u.a. neue minimalinvasive Verfahren, mit denen möglichst zahnsubstanzschonend vorgegangen werden kann. In den zehn Fachvorträgen kommen Referenten aus Deutschland und der Schweiz zu Wort, die diese umfassende Thematik der Zahnerhaltung so aufbereitet haben, dass neueste Erkenntnisse sofort in der täglichen Praxis umgesetzt werden können.

Der besondere Vortrag, der auch in diesem Jahr wieder hochkarätig besetzt ist, wird von Prof. Dr. Guy Kirsch, Luxemburg, gehalten. Er spricht zum Thema „Immer weniger Regeln und immer mehr Reglemente - Analyse einer gesellschaftlichen Pathologie“. Prof. Kirsch hat sich in seiner Zeit als Professor für Neue Politische Ökonomie an der Universität Fribourg (CH) intensiv mit der Rolle von Institutionen und dem Verhältnis zwischen Bürger und Staat befasst. Dabei hat er oft die Spielregeln der Schweiz, beispielsweise die der direkten Demokratie, mit den Regeln in Deutschland verglichen und analysiert.

Programm für das Praxisteam

Parallel zum wissenschaftlichen Programm findet die 47. Tagung für das Praxisteam statt. Dr. Bernd Stoll, Referent für Zahnmedizinische Mitarbeiter/innen, hat die Fortbildung unter das Motto gestellt „Was war – was ist – was ist in der Zukunft denkbar?" Themen wie die häusliche und professionelle Prophylaxe, die zahnärztlichen Implantologie, die Parodontitis-Behandlung sowie Hygienefragen werden durch kompetente Referenten aus den jeweiligen Teilgebieten der Zahnheilkunde abgehandelt. Nun stehen drei Säle und zwölf Räume für Gruppenveranstaltungen zur Verfügung - und die rund 800 Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie die begleitende Dentalausstellung werden von diesem erweiterten Platzangebot profitieren.

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